Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 10. Februar 2009

Priwall-Entwicklung beschleunigen!

BfL - Bürger für Lübeck

Travemünde muss attraktiver werden, um sein touristisches Image zu erhalten. Dazu gehört auch eine schnelle und nachhaltige Entwicklung des Priwalls. Die BfL-Fraktion setzt deshalb bei der Bürgerschaftssitzung am 26. Februar dem Antrag der Fraktion "Die Linke" zum Stopp des Waterfront-Projektes einen Antrag entgegen, der die Planungen für die touristische Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung des Pri- walls beschleunigen will. Derzeit verfügt Travemünde über rund 3500 Betten. Andere, konkurrierende Ostseebäder haben wesentlich höhere Kapazitäten, zum Beispiel Grömitz mit über 13000 Betten. Deshalb ist es wichtig, neue Kapazitäten in Travemünde zu schaffen. Es geht um eine nachhaltige Erhöhung der Zahl von Übernachtungsgästen, was zur Belebung von Travemünde während der Woche, insbesondere aber bei Veranstaltungen und in den Gaststätten am Abend beitragen kann. Wer aktuelle, positive Entwicklungen aufhalten will, treibt unseren früheren Vorzeige-Ort langfristig in die Bedeutungslosigkeit. Nach Auffassung der BfL sollte daher der Priwall durch das Feriendorf und das Waterfront-Projekt touristisch schnell und nachhaltig erschlossen werden. Niemand will die Natur dort blind zerstören. Aber der ökologisch-ökonomische Spielraum für eine gedeihliche Priwall-Entwicklung sollte im Rahmen der Bürgerbeteiligung und in Gesprächen mit dem Investor ausgeschöpft werden. Einigkeit besteht ja darin, dass auf dem Priwall etwas geschehen muss. Immerhin haben die bislang errichteten 90 Häuser des Feriendorfes den Übernachtungszahlen Travemündes im Jahr 2008 ein Wachstum beschert.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

Autor: Thomas Misch

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