Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 31. März 2009

Jubilare: Geibel und Mendelssohn

Die Stadtbibliothek Lübeck erinnert vom 1. bis 15. April mit der Ausstellung "Die Loreley - ein Briefwechsel zwischen Emanuel Geibel und Felix Mendelssohn Bartholdy" sowohl an den 200. Geburtstag des Komponisten als auch an den 125. Todestag des Lübecker Dichters. Emanuel Geibel wandte sich mit der Bitte um Vertonung seines Gedichtes "Die Loreley" an Felix Mendelssohn. Dieser war auf der Suche nach einem guten Opernlibretto und nahm die Anregung gerne auf. Der folgende Briefwechsel ist ein Stück lebendige Literatur- und Musikgeschichte und befindet sich im Nachlass des Dichters, der in der Stadtbibliothek Lübeck verwahrt wird.

Die Briefe geben einen Eindruck von Mendelssohns Anschauungen zur Oper und seinem Umgang mit Geibel. Durch Mendelssohns frühen Tod 1847 konnte er die geplante Oper nicht mehr vollenden. Es haben sich lediglich das Finale des ersten Aktes und ein "Ave Maria" erhalten. Die erhaltenen Fragmente füllen musikhistorisch die Lücke zwischen den Opern Webers und Wagners. Die Briefe sind im Foyer der Stadtbibliothek, Hundestraße 5-17, zu den gewohnten

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