Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 31. März 2009

LED-Lampen: Mit Umweltschutz sparen

Die Linke

Vor gut 20 Jahren gab es das Vorurteil noch: Umweltschutz kostet viel Geld und Arbeitsplätze. Heute hat sich das verkehrt. Mit Umweltschutz kann Geld gespart werden. Die Hansestadt Lübeck könnte in der Tat Geld bei der Straßenbeleuchtung einsparen, sogar bei Beibehaltung der Beleuchtungsqualität. Es ist für diese Maßnahme auch nicht not- wendig, jede zweite Straßenlaterne auszuschalten, um den CO2-Ausstoß zu senken. Mittlerweile hilft uns die Technik, den Stromverbrauch zu reduzieren und umweltfreundliche Beleuchtungsmittel einzusetzen, statt der veralteten Quecksilberdampfleuchten. Die Quecksilberleuchten sind nicht nur gefährlich, sie sind nach der neuen EU-Verordnung verboten und müssen bis 2011 aus dem Verkehr gezogen werden. Stattdessen könnten moderne LED-Leuchten eingeführt werden. Das sind die bekannten kleinen Leuchtdioden, die einen kleinen Lichtpunkt erzeugen und beispielsweise bei Haushaltsgeräten anzeigen, dass sie auf "standby" sind. In der LED-Straßenbeleuchtung werden leistungsstarke LEDs gebündelt und mit optischen Prismen verstärkt, damit eine ähnliche Lichtleistung, wie die herkömmliche Beleuchtung erreicht wird. Sie geben nicht nur ein schöneres, wärmeres Licht ab, sie verbrauchen weniger als die Hälfte an Energie. Zudem ist die Lebensdauer erheblich länger. Wenn die Leuchten auf LED-Technik umgestellt sind, können Verliebte auch mitten in der Stadt verträumt in den Sternenhimmel gucken. Denn die LED's verursachen keine Lichtverschmutzung, wie die bisherige Beleuchtung. Deshalb fordern wir, ab sofort nur noch LED-Beleuchtung in Lübeck zu verwenden.

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

Autor: Hans-Jürgen Martens

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de