Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 15. Dezember 2017

Ausgabe vom 05. Mai 2009

Verkehrsberuhigung in Groß Steinrade

FDP

Die FDP-Fraktion will den Schwerlastverkehr (SchLV) durch Groß Steinrade reduzieren. Die Belastung der betroffenen Anwohner insbesondere der Straßen Stein- rader Damm und der Steinrader Hauptstraße ist unzumutbar. Die FDP hat darum einen Antrag in die Sitzung des Bauausschusses am 4. Mai 2009 eingebracht. Mit der Eröffnung des weiteren Abschnittes der A 20 Richtung Bad Segeberg fordert die Dorfgemeinschaft Groß Steinrade die Herabstufung der genannten Straßen von einer Kreis- in eine Gemeindestraße. Die Liberalen fragen, warum derartige Bestrebungen noch nicht erkennbar sind und offenkundig keine Alternativvorschläge seitens der Verwaltung auf dem Tisch liegen. Ungeklärt sind weiterhin Fragen der Beseitigung bzw. der Kostenübernahme nach der durch den SchLV verursachten Schäden sowohl am Straßenbelag als auch an den angrenzenden Gebäuden. Nach Angaben der Verwaltung wird die Verkehrsader pro Tag von 350 Fahrzeugen befahren, die dem SchLV zuzuordnen sind. Ursache für die starke Frequentierung sind zum einen die angrenzenden Gewerbegebiete Roggenhorst und Schönböcken sowie zum anderen die Einsparung der Mautgebühren für LKW durch Verlassen der A 1 in Moisling zur Weiterfahrt in Richtung B 206. Durch den Neubau eines Holz-Großhandels am Bernsteindreherweg wird sich die Entwicklung des SchLV in Groß Steinrade weiter verschärfen. Insbesondere Kinder sind zudem auf ihrem Schulweg gefährdet. Die Liberalen hoffen, durch den Antrag im Bauausschuss im Interesse der Anwohner endlich Bewegung und zufriedenstellende Lösungsansätze in die Verkehrsproblematik in Groß Steinrade zu bringen.

V.i.S.d.P.: Thomas Schalies

Autor: Thomas Rathcke

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