Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ausgabe vom 12. Mai 2009

Hilfeempfänger umfassend informieren

CDU

Viele Lübeckerinnen und Lübecker sind auf staatliche Transferleistungen zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes angewiesen. Obers- tes Ziel der CDU-Fraktion ist und bleibt es, die Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld schnellstmöglich wieder in Arbeit zu bringen. Doch es gilt auch sicherzustellen, dass die Empfänger von ALG II ebenso wie diejenigen Hilfeempfänger, denen die Aufnahme von Arbeit nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, in vollem Umfang über die ihnen zustehenden Leistungen informiert werden. Sozialleis-tungen sind in unserer Gesellschaft keine Almosen, sondern ein verbrieftes Recht. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Frak-tion zur nächsten Sitzung der Bürgerschaft einen Antrag eingebracht, für diesen Personenkreis in Absprache mit den übrigen infrage kommenden Dienststellen, Organisationen und Institutionen sowie unter Beteiligung der in der Beratung und Hilfe für diesen Personenkreis tätigen Verbände ein Merkblatt zu erstellen, aus dem alle Vergünstigungen bzw. finan- ziellen Einsparmöglichkeiten (Gebührenermäßigungen, Befreiungen von Zahlungen, vergünstigte Ein- kaufsmöglichkeiten usw.) für die Leistungsbezieher ersichtlich sind. Das Merkblatt soll dann allen Betroffenen in geeigneter Weise zur Verfügung gestellt werden. Dieser Antrag entspricht dem Anliegen der CDU-Fraktion, konkrete Hilfen für die Betroffenen zu organisieren, denen damit mehr geholfen ist als mit nicht erfüllbaren Forderungen nach teuren Mehrausgaben. Bei allem bleibt es unser Herzensanliegen, dass in Zukunft weniger Bürger auf derartige Leistungen angewiesen sein werden.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

Autorin: Roswitha Kaske

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de