Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 07. Juli 2009

Stadtteilbüros bleiben erhalten

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind ziemlich irritiert über die ständig wiederholten Aussagen der Lübecker CDU zur Zukunft der Stadtteilbüros. Richtig ist: Die Bürgerschaft hatte bei der Beratung des städtischen Haushaltes die Verwaltung aufgefordert, weitere Einsparvorschläge zu prüfen und zu bewerten. Ein Punkt war die vom Innenminister des Landes mehrfach wiederholte Forderung nach einer Schließung von Stadtteilbüros. Der in der nächsten Sitzung der Bürgerschaft auf der Tagesordnung stehende Bericht bestätigt den Kurs der SPD in der Lübecker Bürgerschaft. Wir wollen eine dezentrale und bürgernahe Verwaltung, eine Verwaltung der kurzen Wege, eine Verwaltung, die vor Ort in den Stadtteilen präsent ist. Wir haben deshalb auch die Einrichtung eines Stadtteilbüros in Kücknitz von Anfang an unterstützt und mit durchgesetzt. Der vorliegende Bericht belegt, dass das Leistungsangebot aus einer Hand von den Bür-gerinnen und Bürgern gut angenommen wird und sich bewährt hat. Wir halten es nicht für zumutbar, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Behördengänge wieder nur zentral in der Altstadt verrichten können. Die SPD steht hinter den Stadtteilbüros und seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Bericht enthält aber auch interessante Vorschläge zur Optimierung der bewährten dezentralen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger. Diese werden wir in die Beratungen zur Haushaltskonsolidierung mit einbeziehen. Eine Schließung einzelner Stadtteilbüros - auch nicht in Travemünde - steht nicht auf der Tagesordnung.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

Autor: Peter Reinhardt

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