Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 14. Juli 2009

SPD steht zu Beschlüssen

Autor: Jan Lindenau

SPD

Einsparungen und Streichungen bei Kindern und Jugendlichen sind nicht wieder gut zu machende Fehler. Wer heute dort spart, handelt fahrlässig und muss in der Zukunft das Doppelte und Dreifache für die Versäumnisse zahlen. Kürzungen gefährden einen erfolgreichen Start der jungen Generation.

Einsparungen dürfen nicht auf dem Buckel der jungen Menschen ausgetragen werden, einer Generation, die die Lasten und Folgekosten, nicht nur der aufgelegten Programme zur Überwindung der Krise schultern muss. Die SPD hat eine klare Position und in der Bürgerschaft eine grundlegende Neuausrichtung der Jugendhilfe-Politik eingeleitet und durchgesetzt: die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit sind von den Sparmaßnahmen und der Haushaltskonsolidierung ausgenommen. Für die SPD steht fest: Trotz der Bitte des Innenministers, vor dem Hintergrund der Ergebnisse der jüngsten Steuerschätzung eine Haushaltssperre zu erlassen und der unstrittig notwendigen Sparbemühungen der Hansestadt Lübeck darf die Finanzausstattung für den Kinder- und Jugendbereich nicht weiter eingeschränkt werden.

Qualität und Verlässlichkeit in der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kindertagesbetreuung haben für die SPD hohe Priorität.

Wir können nicht nachvollziehen, wenn trotz der eindeutigen Beschlusslage der Bürgerschaft und unter dem Deckmantel Haushaltssperre von der Verwaltung entsprechende Kürzungsvorschläge ins Verfahren gegeben werden und ohne Not Verunsicherung und

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