Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 14. Juli 2009

Keine Kürzungen im Jugendbereich

Autorin: Antje Jansen

Die Linke

Die Sparpläne im Jugendhilfebereich und bei der Familienhilfe sind katastrophal. Der Bereich verkraftet keinerlei Kürzungen mehr, jede weitere Einsparung ist ein unvertretbares Risiko. Die Stadt darf unter keinen Umständen, die Schwächs-ten der Gesellschaft für die Krise zahlen lassen. DIE LINKEN kündigen an, die Sparpläne zu verhindern. Die ambulante Erziehungshilfe ist eine der wichtigsten Aufgaben im Jugendbereich. Hier gehen die Mitarbeiter in die Familien, die Hilfe brauchen.

Es geht um junge Familien, um kinderreiche Familien, um Familien, in denen es häufig eine Suchtproblematik gibt. Hier zu sparen, ist nicht hinnehmbar. Einsparungen bedeuten eine Gefährdung des Wohls der zu Betreuenden, der Kinder und Jugendlichen. Eine Kommune darf bei einer ihrer wichtigsten Aufgaben nicht wegschauen und ist unbedingt verantwortlich, egal was es sie kostet.

Will die Politik warten, bis wir vor Kindergräbern stehen, wie in Bremen, Schwerin oder Darry? Hier sagt DIE LINKE ganz deutlich, Nein nicht mit uns. Wenn etwas passiert sind die Sonntagsredner schnell zu Stelle und die Versprechen sind immer groß. Jetzt schlägt die Jugendamtsleiterin Kürzungen bei der Betreuung von Lübecker Prob-lemfamilien vor, obwohl die Beschlusslage der Bürgerschaft dies nicht hergibt. Für uns ist dies in der heutigen Zeit kein akzeptabler Vorschlag. Hier muss man das Engagement der Stadt noch deutlich steigern. Die Einsparungen im Jugendhilfebereich bedrohen einige Projekte bereits jetzt in ihrer Existenz. DIE LINKE kämpft für Mehrausgaben und einen mutigen Ausbau der sozialen Angebote in unserer Stadt.

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

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