Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 11. August 2009

Containerverkehre in Lübeck halten

CDU

Das Aus für den Container Terminal Lübeck (CTL) könnte sich als schwerer Schlag für die Zukunftsperspektiven der Lübecker Hafen- und Logistikwirtschaft erweisen. Um dies abzuwenden, muss Lübeck nun zügig reagieren. Die CDU- Fraktion hat bereits vor Jahren darauf hingewiesen, dass die Straßenanbindungenbei weitem nicht ausreichen, um die Verkehre eines im Wachstum befind- lichen Hafens auffangen zu können. Hinzu kommt ein zukünftiges, exponentielles Wachstum durch die zu erwartende feste Fehmarnbeltquerung. Hier war der CTL-Containerverkehr von der Trave an die Elbe stets ein positives Beispiel für notwendige Entwicklungen. Wir warnen deshalb insbesondere vor einer Verlagerung der Hafenverkehre von der Schiene auf die Straße. Der Bürgermeister sollte nun alle Kräfte darauf verwenden, dass Schienenverbindungen zwischen den Häfen von Lübeck und Hamburg nicht aufgegeben werden. Entscheidend ist für die Zukunft des Hafens auch, ob es weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen den Häfen von Hamburg und Lübeck geben wird. Lübecks Perspektive als Ostseehafen der Metropolregion Hamburg ist in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen. Die CDU-Fraktion begrüßt daher, dass die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und LHG als Ausgleich einen Ausbau der bisherigen Kooperation planen. Wir sind fest davon überzeugt, dass in der Zusammenarbeit der Häfen der Schlüssel für zukünftiges Wachstum der norddeutschen Logistikwirtschaft insgesamt liegt. Negative Effekte, die sich aus der Weltwirtschaftskrise ergeben, dürfen keinesfalls dauerhaft die Entwicklung des Lübecker Hafens blockieren.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

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