Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 18. August 2009

Wohngeldstelle endlich entlasten!

CDU

Mit der Reform des Wohngeldgesetzes zum 01.01.2009 haben sich die Anträge in der Wohngeldstelle mehr als verdoppelt. Viel zu wenige konnten von der Wohngeldstelle bisher beschieden werden. Als Ergebnis nehmen nun auch die berechtigten Beschwerden der Antragsteller zu, die aber bedauerlicherweise die Abarbeitung noch zusätzlich belasten und hinauszögern - ein Teufelskreis. Von Bürgermeis-ter Saxe (SPD) sind offenbar keine Maßnahmen zu erwarten, er hat die Hilferufe aus Wohngeldstelle und Politik ignoriert und den zusätzlichen Stellenbedarf zum Haushalt 2009 nicht eingearbeitet. Es ist im höchsten Grade ärgerlich, wenn der Bürgermeister von einer Personalnot in der Verwaltung Kenntnis hat und, statt aktiv zu werden, die Schuld hierfür lieber seinen Dezernenten in die Schuhe schiebt. Doch auch die Bürgerschaftsmehrheit, an der Spitze die SPD, handelte nicht besser: Die gegen den Willen der CDU beschlossene Vertagung des Themas durch den Finanz- und Personalausschuss ist Ursache für das Fortbestehen der Überlastung der Wohngeldstelle. Darunter zu leiden haben die Antragsteller, die das Wohngeld - insbesondere jetzt, in einer Zeit, in der viele Vermieter die Nebenkostenabrechnungen für das vergangene Jahr verschicken - dringend benötigen. Die CDU-Fraktion hat daher zur nächsten Bürgerschaftssitzung erneut einen Antrag eingebracht, umgehend zwei vorläufig befristete Vollzeit- mitarbeiter/innen für die Wohngeldstelle einzustellen. Es bleibt zu hoffen, dass die anderen Fraktionen endlich Verständnis für die Nöte der Betroffenen zeigen und diesem Antrag zustimmen.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de