Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 25. August 2009

Mahnmal soll erinnern

Ein Mahnmal im Gedenken an verschleppte und ermordete jüdische Mitbürger will Lübeck jetzt am Hauptbahnhof errichten. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, werben Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und Bürgermeister Bernd Saxe gemeinsam um Spenden. Hintergrund des Spendenaufrufs: Am 6. Dezember 1941 wurden 92 Menschen vom Lübecker Bahnhof aus zunächst nach Oldesloe und dann nach Riga transportiert. Von ihnen überlebten nur vier Männer und drei Frauen.

Aus diesem Grund hat die Bürgerschaft am 27. November 2008 auf interfraktionellen Antrag beschlossen, bei der bevorstehenden Erneuerung und Umgestaltung des Bahnhofsbereiches ein Mahnmal zu errichten. Für den Entwurf des Kunstwerkes soll nun ein beschränkter Wettbewerb ausgeschrieben werden. Aus dem städtischen Etat wurden bereits 10 000 Euro als Grundkapital bereit gestellt. Dennoch werden weitere Spenden benötigt. Diese werden erbeten auf das Bankkonto 101 13 29 bei der Sparkasse zu Lübeck (BLZ 230 501 01). Verwendungszweck "Mahnmal am Bahnhof - 0632.000.3680". Spendenbescheinigungen werden auf Antrag ausgestellt.

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