Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 13. Oktober 2009

Waterfront und TEK kein Widerspruch

BfL - Bürger für Lübeck

Anlässlich des "Marketingfiebers" wurde auch ein Zwischenbericht des unabhängigen Institutes dwif- con- sulting zum touristischen Entwicklungskonzeptes (TEK) gegeben. Zu Priwallentwicklung und Waterfrontprojekt gibt es im TEK betreffend die Travemünder Entwicklungsperspektiven einige gegensätzliche Hinweise: So könne beispielsweise die Einkaufsmeile bei Waterfront das Travemünder Geschäftsleben beeinträchtigen, wenn zwei Einkaufsschwerpunkte ohne gegenseitigen Ergänzungscharakter entstehen. Die Ferienruhe als Attraktivitätsschwerpunkt auf dem Priwall könnte möglicherweise von einem Jugendhotel (ehemaliges Krankenhaus) beeinträchtigt werden. Dieses würde nur funktionieren, wenn die Jugendlichen vor Ort direkt Angebote finden, was wiederum zu unruhig wäre. Die Zielstellung vom TEK liegt in Entwicklungsempfehlungen für eine langfristige Erhöhung der Gästezahlen und der Verweildauer der Touristen in Travemünde. Die unabhängigen Aussagen des Institutes sind als Fördergrundlage für das Land durchaus ernst zu nehmen. Die komplette Neuplanung für das Waterfrontprojekt ergibt sich aus Sicht der BfL deswegen allerdings nicht. In der laufenden Bearbeitung des Flächennutzungsplanes und eines späteren Bebauungs- plans können die TEK-Hinweise zwanglos berücksichtigt werden - wie im Übrigen auch der eine oder andere Vorschlag der BIP (Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.). In jedem Fall wird aber erneut deutlich, dass das von BfL geforderte städtebaulich-funktionelle Konzept für Travemünde samt Priwall überfällig und unverzichtbar ist und schnellstmöglich auf den Tisch muss.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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