Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 27. Oktober 2009

Flughafen: Neues vom Gruselkabinett

BfL - Bürger für Lübeck

Man mag es ja nicht glauben, aber nun will Rot-Grün mit einem Antrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung den Flughafen Lübeck zum Landeplatz degradieren. Ein Antrag im Übrigen, der an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten ist. So heißt es dort unter anderem: "Der Bürgermeister möge ein Abwicklungskonzept vorlegen, in dem detailliert die Möglichkeiten und Risiken der Rückstufung als Verkehrsflughafen dargestellt werden." Ein Passus, bereits vor geraumer Zeit gestellt und in Klärung befindlich. Warum dies also noch einmal beantragen? Entweder weiß Rot-Grün nicht, was bereits beschlossen wurde, oder aber es ist plumpe Stimmungsmache, die nach der Wahl doch eigentlich hätte erledigt sein müssen. Auch die BfL haben sich nie davor versteckt, einen möglichen Plan B in der Tasche haben zu wollen, aber es soll ein Plan B sein! Im 2. Absatz wird der Bürgermeister aufgefordert "vorsorglich bei der Luftfahrtbehörde zu beantragen, den Flughafen von der Betriebspflicht zu befreien!" Hier versucht Rot-Grün durch die Hintertür den Flughafen zu schließen und nicht nur 260 Arbeitsplätze mit sehr teuren Sozialplänen zu verlieren, sondern auch eine extrem teure Abwicklung forcieren zu wollen. Auch wenn es eventuell anders wirkte: Die Bürger für Lübeck haben sich immer mehrheitlich zu einem Flughafen Lübeck bekannt und werden auch weiterhin alles dafür tun, dieses Kind so zu umsorgen, dass Inves-toren Interesse haben diesen weiterzuführen und auszubauen. Stimmungsmache, die mit derartigen Anträgen betrieben wird, schadet nicht nur dem Ruf des Flughafens sondern auch dem Ansehen der Hansestadt Lübeck.

V.i.S.d.P.: Bruno Böhm

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