Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 03. November 2009

SPD: Kein Sparen mit dem Rasenmäher

Autor: Peter Reinhardt

SPD

Fantasieloses Streichen von Stellen bei der Hansestadt nach dem Prinzip "Rasenmäher" ist keine vernünftige Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft. Wir fordern seit langem von der Verwaltung ein Personalentwicklungskonzept, das intelligente Antworten auf die sich ändernden Aufgaben der Stadt und gesellschaftlichen Verhältnisse gibt und Schwerpunkte für eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung setzt.

Ein Rückzug des Staates aus der öffentlichen Daseinsvorsorge ist falsch. Ein leis-tungsfähiger öffentlicher Dienst ist ein wichtiger Standortfaktor. Sparen bei jungen Menschen und vor Ort in den Stadtteilen ist kurzsichtig.

Wir kämpfen für eine dezentrale Verwaltung, bürgernahe Angebote auch vor Ort in den Stadtteilen, für mehr soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Stadt. Dass Sparen für SPD, BfL und Grüne kein Fremdwort ist, zeigt eine erste Bilanz des neuen Finanz- und Personalausschusses.

Die gründliche Beratung der Vorschläge der Verwaltung zeigt erste Erfolge.

Die von Senator Wolfgang Halbedel (CDU) geforderten 10,5 neuen Planstellen waren überflüssig. Notwendig war lediglich eine zusätzliche Stelle.

Nicht zu verantwortende zusätzliche Personalausgaben konnten so vermieden werden. Ein Stellenstreichungsprogramm ohne ein Personalentwicklungskonzept wie es die CDU mit dem Programm "Minus 500" zum Maßstab ihres Handelns gemacht hatte, schafft Chaos, Unzufriedenheit und Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. Schlimm ist, dass die CDU nicht lernfähig ist und sogar offenbar noch eine Neuauflage will.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

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