Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 24. November 2009

Richtig heizen und Geld sparen

Ein warmes Zuhause kann teuer werden - Tipps für richtiges Heizverhalten

Haben auch Sie eine hohe "zweite Miete"? Im Rahmen der Lübecker Heizspiegelkampagne 2009 unterstützt Sie der Bereich Umweltschutz an dieser Stelle regelmäßig rund ums Energiesparen.

Die Heizung ist einer der größten Kostenverursacher in deutschen Haushalten. Das ist nicht nötig: Mit moderner Technik und einem verbesserten Heizverhalten können Verbraucher schon heute viel sparen - und den durch Heizen verursachten CO2-Ausstoß um die Hälfte verringern:

- Achten Sie auf eine optimale Raumtemperatur, im Wohnbereich liegt sie bei 20 Grad. In den anderen Räumen genügen oft weniger. In der Küche heizen Herd und Kühlschrank mit, und im Schlafzimmer reichen 17 Grad für einen behaglichen Schlaf. Die Temperatur regulieren Sie an den Thermostatventilen: Die mittlere Stufe entspricht 20 Grad. Bei einer fünfstufigen Skala liegen zwischen jeder Stufe etwa vier Grad. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie!

- Mit programmierbaren Thermostaten an den Heizkörpern können Sie den Heizzyklus in jedem Raum optimal einstellen. So beheizen Sie Räume nur zu den Zeiten, zu denen sie genutzt werden. Sie haben jederzeit eine angenehme Raumtemperatur und sparen gleichzeitig Energiekosten. Der Einbau ist einfach: Lediglich der Thermostatkopf wird ausgetauscht. Der "ThermostatCheck" des Energiespar-Ratgebers (www.luebeck.de) hilft Ihnen zu prüfen, wie viel Energie Sie mit neuen Thermostaten sparen können.

- Fenster haben nicht die Isolationswirkung einer Wand. Deshalb ist es sinnvoll, Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen. So lassen sich die Wärmeverluste durch Fenster um etwa 50 Prozent reduzieren.

- Dauerhaft gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch. Sie kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften spart dagegen viel Energie und unterstützt Ihre Gesundheit: Zu wenig Feuchtigkeit im Raum trocknet die Schleimhäute aus, zu viel begünstigt gerade an kalten Wänden Schimmelpilze. Die Fenster also mehrmals am Tag für ein paar Minuten ganz öffnen, damit ein kompletter Luftaustausch stattfindet, zuvor aber das Thermostatventil herunterdrehen. Praktisch: Einige Funkthermostate haben Fenstersensoren, die das Thermostat automatisch herunterregeln.

- Eine Isolationsschicht direkt hinter dem Heizkörper senkt den direkten Wärmeverlust über die Außenwand. Das Material besteht aus Styropor, das mit einer Schicht aus Aluminium bedeckt ist. Der Vorteil: Aluminium reflektiert die Wärmestrahlung. So lässt sich der Wärmebedarf um zehn bis 30 Prozent reduzieren.

- Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen werden im Lauf der Zeit porös und damit undicht. In kühleren Jahreszeiten kann das richtig teuer werden. Füllen Sie Spalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Diese kleine Fuge hat eine große Wirkung: Bei einem Einfamilienhaus mit

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