Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 21. Oktober 2017

Ausgabe vom 30. März 2010

Guter Plan der Verwaltung

Autorin: Kerstin Langmaack

Bürger für Lübeck

Da hat das Stadtplanungsamt für Travemünde einen Masterplan für eine städtebauliche und nutzungsstrukturelle Neuordnung des zentralen Kurgebietes entwickelt, der richtig gut ist. Die Beteiligten haben sich mit dieser Arbeit sehr viel Mühe gemacht. Es werden verschiedene Ideen vorgestellt und Varianten entwickelt, die möglichen Investoren Gestaltungsspielräume bieten. Die Qualität der Arbeit hat viele im positiven Sinne erstaunt. Kreativität in der Verwaltung, Visionen für Lübeck und Travemünde sind doch, was wir wollen. Es ist unverständlich, dass die Rot-Rot-Grüne Mehrheit Forderungen stellt, den Masterplan zu verändern, obwohl diese längst in die F-Planung Eingang gefunden haben. Dieses Verhalten lässt den Verdacht aufkommen, dass hier eine Blockadehaltung gegen notwendige Investitionen in Travemünde eingenommen wird. Der auch von uns geforderte Masterplan ist mit seiner Fülle von Anregungen, z.B. zum Thema Neuordnung im Bereich Aqua-Top, vielseitig und aus planerischer Sicht gut durchdacht. Daher möchten wir einen Appell an die Genossen richten: Überdenkt eure Entscheidung und überlegt die Konsequenzen für die Menschen, die eine gute Arbeit präsentieren und von euch als Politiker einen derartige Ohrfeige bekommen. Der Masterplan ist kein gesetzlich bindendes, sondern ein informelles Planungsinstrument und zeigt Möglichkeiten, die dann durch weitere Planungen, durch B-Pläne und F-Plan-Änderungen gefüllt werden. Am Anfang diesen ad absurdum zu führen ist ein K.O.-Kriterium für alle, die gewagt haben, frei zu denken. Wir BfL stehen deshalb an der Seite der Stadtverwaltung.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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