Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 23. März 2010

Quo vadis, Travemünde?

Autor: Thomas Rathcke

FDP

Travemünde ist ein besonderer Stadtteil. Aktuell sind wichtige Projekte wie Waterfront und der Masterplan für das zentrale Kurgebiet in der Entscheidungsphase. Bedauerlich ist, dass die SPD nicht einmal Ihren eigenen Bausenator unterstützt. Alle Aspekte aus TEK und ISEK sowie der Wunsch nach mehr „grüner“ Verkehrspolitik sind berücksichtigt. Trotzdem scheint es der rot-rot-grünen Mehrheit hier wie in der Bürgerschaft nur um ein klares „Kontra“ zu gehen! Wie soll sich Travemünde für die nächsten Jahre positionieren, wenn alle Bemühungen torpediert werden? Es gibt einiges zu verbessern, viele Wünsche wurden bei der Vorstellung des Masterplanes genannt: ein Schwimmbad, tadellose Straßen, mehr Touristen, mehr Hotelbetten etc. Aber nur wenn Geld da ist, können diese Wünsche erfüllt werden. Wer aber Investoren schon in der Anfangsphase eines Vorhabens vergrault und von „Erpressung durch Investoren“ spricht, hat es wahrlich nicht verstanden, Travemünde weiterzuentwickeln. Die FDP will hier andere Zeichen setzen: Die Investoren sollen Ihre Vorstellungen gerne äußern. Zudem sollen die Projekte dann nicht zerredet, sondern zeitnah realisiert werden. Der Individualverkehr soll weiterhin in Travemünde möglich sein. Dazu ist ein Gesamtkonzept der Verkehrswege selbst unter maximaler Belastung z.B. während der Travemünder Woche zu erarbeiten. Wir brauchen z.B. mehr Parkplätze, um die Situation zu entspannen. Und für die an der Tornadowiese ansässige „Backskiste“ sollte sich z.B. auf der neuen Promenade oder in der neuen Fußgängerzone auch eine interessante Alternative finden lassen.

V.i.S.d.P.: Thomas Schalies

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