Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 20. April 2010

Am 28. April ist der „Tag gegen Lärm“

Der Bereich Umweltschutz lädt ein zur Rad-Erlebnis-Tour

Am 28. April findet der 13. internationale Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt.

In Lübeck will der Bereich Umweltschutz auch in diesem Jahr im Rahmen einer Rad-Erlebnis-Tour auf die Lärmproblematik aufmerksam machen und das Bewusstsein für die Sinneswahrnehmung Hören ausbilden bzw. stärken.

Der Aktionstag am 28. April steht bundesweit unter dem Motto „Kostbare Ruhe – teurer Lärm“. In Lübeck können die Teilnehmer der Rad-Erlebnis-Tour auf einer etwa zehn Kilometer langen Strecke Lärm und Stille an ausgewählten Orten bewusst erleben.

Fragen und Anmerkungen während der Tour können direkt von den Mitarbeitern des Bereiches Umweltschutz beantwortet bzw. aufgenommen werden. Begleitet werden die gewonnenen Eindrücke durch den Einsatz eines Lärmmessgerätes. Zusätzlich gibt es an Haltepunkten allgemeine Infos zum Thema Verkehrslärm.

Ziel ist die Fachhochschule Lübeck, wo Herr Prof. Dr. Jürgen Tchorz zum Thema „Vom Motor in die Ohren – wie der Verkehrslärm zu uns kommt“ referieren wird. Des Weiteren gibt es Informationen zum Förderprogramm für Schallschutzfenster, das in diesem Jahr vom Bereich Umweltschutz initiiert wurde. Anfang des Monats startete hierzu die zweite Stufe, die auch belasteten Bürgern und Bürgerinnen an weniger stark befahrenen Straßen die Gelegenheit geben soll, von einer Förderung zu profitieren.

Nach der Informationsveranstaltung können noch der Hallraum und der schalltote Raum an der Fachhochschule besichtigt werden.

Die Rad-Erlebnis-Tour startet um 17 Uhr am Welcome-Center (Holstenplatz/Ecke Possehlstraße). Die Ankunft an der Fachhochschule wird ca. um 18.30 Uhr sein. Die Veranstaltung endet spätestens um 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Für die Menschen in Deutschland stellt Lärm immer noch eine der stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar. Die Lebensqualität leidet. Mehr Wissen über Schallbelastung ist notwendig. Vor allem darüber, wie man zu starke Schallbelastungen vermeiden kann.

Was macht denn den Schall aus, der stört? Wann wird denn der Schall zu Lärm?

Aus vielen Untersuchungen geht eindeutig hervor, dass Krach und Lärm ähnlich anderen Stressoren zu negativen physischen und psychologischen Veränderungen im Menschen führen. Weder der einzelne Mensch noch der Mensch in der Gemeinschaft lässt es länger unhinterfragt über sich ergehen, dass Lärm ein „selbstverständliches Nebenprodukt“ der Gesellschaft ist.

Tatsächlich ist Straßenlärm der Hauptbeschwerdepunkt der Bevölkerung. Zudem ist Lärm nicht allein sehr belastend für Erwachsene, sondern insbesondere auch für unsere Kinder.

Weitere Informationen zum Tag gegen Lärm und dem Förderprogramm erhalten Sie unter 0451/122-3946 sowie im Internet unter http://umweltschutz.luebeck.de/laermschutz.html.

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