Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 11. Dezember 2017

Ausgabe vom 27. April 2010

Großes Interesse an „mitteninlübeck“

Bauverwaltung informierte mit Baustellenfest über das Projekt

Bei strahlendem Sonnenschein lud die Bauverwaltung am Sonnabend zur „Offenen Baustelle“ auf den Klingenberg, wo seit Wochen fleißig gebaggert wird. Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) begrüßte die Gäste und erklärte, dass der erste Bauabschnitt im November 2010 fertig sein soll – noch vor dem Weihnachtsmarkt. Er bat um Nachsicht, dass es bis dahin zu Behinderungen kommen werde: „Das wissen wir, das wissen die Anlieger, das wissen die Geschäftsleute hier, rund um diesen Platz. Doch ich verspreche Ihnen, dass es im November weit besser sein wird.“ Bis dahin werde das Parkleitsystem der neuen Verkehrsführung angepasst und die temporären Behinderungen vorüber sein.

Boden erläuterte das Verkehrskonzept: Durch die vorgesehene Ausdehnung der Fußgängerzone von der Breiten Straße bis zum Klingenberg sind Anpassungen im verkehrlichen Erschließungssystem der Lübecker Altstadt erforderlich. Die wesentlichste Änderung betrifft den Verkehr auf dem Klingenberg: Die Ausfahrt aus der Schmiedestraße wird für den motorisierten Individualverkehr gesperrt, sodass nur noch Liefer-, Müll- und Rettungsfahrzeuge sowie Reisebusse des Hotels mit Ausnahmegenehmigung den Klingenberg queren dürfen. Der Pferdemarkt wird künftig in beiden Richtungen befahrbar sein. Die Sandstraße zwischen Wahmstraße und Aegidienstraße soll zu einer fußgängerfreundlichen Geschäftsstraße werden. Künftig fahren nur Linienbusse und Taxen in Richtung Mühlenstraße mit 10 km/h und Radfahrer in beide Richtungen.

Projektleiter Dipl.-Ing. Bernd Abrahams beantwortete viele Fragen, gerade auch zu der neuen Verkehrsführung. „Das interessiert die Leute mit am meisten“. Er stellte den Gästen zudem den neuen Belag für den Klingenberg vor: den Natustein Biotitgneis, aus China importiert. Die Lübecker Cornelia Witte und Dieter Burckhardt waren zwei der Neugierigen, die die Ausführungen Abrahams aufmerksam verfolgten. „Wir sind gespannt, wie das alles am Ende aussieht und ob alles so realisiert werden kann, wie es vorgesehen ist“, so Witte noch etwas skeptisch.

Alle, die am Sonnabend nicht vor Ort sein konnten, können sich dennoch informieren: Bauleiter Joachim Mänz ist montags, dienstags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr Ansprechpartner vor Ort im Bürocontainer.         msn

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