Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 11. Mai 2010

Koberg-Kunst wird zurückgebaut

Umfrage: Was sagen die Lübecker dazu?

n Die erste Etage des St. Annen-Museum in Lübeck wird derzeit aufwändig umgestaltet. Der Umbau soll im Herbst 2011 abgeschlossen sein. In den vergangenen Monaten wurden sechs Räume fertig gestellt, deren Eröffnung kürzlich stattfand.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe der Lübecker Stiftungen und Vereinen nun einen weiteren Schritt hin zu einen ,neuen’ St. Annen-Museum tun können“, erklärte Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Geschäfstführender Direktor der Lübecker Museen.

„Es ist unser Wunsch, die einzigartige Sammlung des St. Annen-Museums zeitgemäßer zu vermitteln  und mit diesen neuen Räumen sind wir auf dem richtigen Weg.“, fügte Museumsleiterin Dr. Hildegard Vogeler hinzu.

Gestaltet wurden die Räume von Prof. Michael Goden, der bereits die Modernisierung der ersten vier Räume im vergangenen Jahr umgesetzt hat. In der gesamten Etage ist in Zukunft bürgerliche Kultur in Lübeck vom 16. bis ins 19. Jahrhundert zu sehen: Die neuen Ausstellungsräume zeigen das öffentliche Leben dieser Zeit (Alltag, Gewerbe, Volksfrömmigkeit), gestatten einen Blick ins Private (Küchengeräte, Wohnkultur der Renaissance), präsentieren eine bürgerliche Kaufmannsdiele und bieten der Darstellung der Zünfte Platz. Der erzählerische Charakter der neuen Ausstellungsräume ist unübersehbar.

Vom Sommer an werden 18 weitere Ausstellungsräume in der ersten Etage des Museums entstehen. Darüber hinaus wird an einem neuen Aufzug und Treppenhaus gearbeitet. zudem entstehen drei neue Räume für Sonderausstellungen und einen neue Kinderabteilung für das Museum. Für den gesamten Umbau und die Neugestaltung sind knapp 2,4 Millionen Euro veranschlagt, von denen über das Konjunkturprogramm des Bundes, städtische Mittel und Stiftungen und Sponsoren 1,85 Millionen Euro finanziert sind.

Die Lübecker Museen sind optimistisch bis zu Herbst die restlichen 550.000 Euro aus Spenden zu empfangen, so dass die Umbauarbeiten termingerecht zum Abschluss gebracht werden können.

Wer zu der Neugestaltung beitragen möchte, kann sich an die Kulturstiftung wenden.    fem

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