Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. April 2019

Ausgabe vom 04. August 1998

LÜBECK STATISTISCH

Gemessen an der Anzahl der Patienten nehmen Erkrankungen der Verdauungsorgane in der Hansestadt Lübeck den dritten Platz ein in der Häufigkeitsskala der stationär behandelten Erkrankungen (3577 Behandlungen;Krebserkrankungen: 3977; Herz-/Kreislauferkrankungen: 5348). Das geht aus dem Basisgesundheitsbericht der Stadt hervor. Am häufigsten sind dabei Erkrankungen der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse: Bei Frauen wird diese Diagnose in 28,5 Prozent aller Verdauungsorganerkrankungen gestellt, bei Männern beträgt diese Zahl 23,8 Prozent. An zweiter Stelle folgt bei den Lübecker Frauen die Behandlung von Darm- und Bauchfellerkrankungen (etwa 24,3 Prozent); diese Zahl fällt deutlich höher aus als bei den Männern (nur zirka 16,5 Prozent). Hingegen werden die Lübecker Männer öfter wegen Erkrankungen des Magens, der Speiseröhre und des Zwölffingerdarmes behandelt (19,6 Prozent).

Verdauungsorganerkrankungen sind bei den Frauen zwar in allen Altersgruppen zu verzeichnen, den Großteil der Behandlungsfälle stellen jedoch die älteren Frauen: mehr als 12,1 Behandlungsfälle pro 1000 Einwohnerinnen in den "alten" Stadtbezirken Alt-Kücknitz/Pöppendorf, Karlshof und Groß Steinrade sowie 22,1 Behandlungsfälle pro 1000 Einwohnerinnen in Travemünde. Auch bei den Männern ist dieser "Altersfaktor" erkennbar, zum Beispiel an den 25,5 Behandlungsfällen pro 1000 Einwohnern in Travemünde.

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