Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Juni 2010

Ansichtssache am Klingenberg

Probefläche aus chinesischem Granit • Informationen vor Ort

Von dicken gelben Bauzäunen umrandet erhält der Klingenberg ein neues Gesicht. Der erste Bauabschnitt von „Mitten in Lübeck“ ist in vollem Gange und soll Ende November abgeschlossen sein. Danach folgen die Sandstraße und der Kohlmarkt, dann die Breite Straße und zum Schluss der Schrangen.

Die Umgestaltung der Achse Klingenberg-Schrangen erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren auf einer Gesamtfläche von rund 14.200 Quadratmeter. Die Kosten betragen etwa 11,2 Millionen Euro, an denen sich die Possehlstiftung mit 4,6 Millionen Euro beteiligt. Die EU fördert den Umbau mit maximal 2,45 Millionen aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Erste Konturen der künftigen Gestaltung zeigen sich derzeit auf dem Baugelände Klingenberg: Vor der SEB wurde aus dem chinesichen Naturstein Biotitgneis eine Ansichtsfläche des künftigen Klingenberg-Belages von circa 16 Quadratmeter gelegt. „Diese Fläche wird vom Projektteam begutachtet“, erklärt Joachim Mänz, Bauleiter der Hansestadt Lübeck. Bei der Ansicht werde auf Details wie die Fugenbreite, die Qualität der Verlegung und die Farbe des Natursteins geachtet und ob es hier Verbesserungsmöglichkeiten gebe. „Wenn alles zufriedenstellend ist, kann fertig beplattet werden“, so Mänz weiter.

Bevor jedoch bis Ende November fertig „beplattet“ wird, werden diese Woche die Elektro-Arbeiten abgeschlossen. Zur Vorbereitung der noch anzupflanzenden Baumreihe parallel zur Volksbank wurden durch die ausführende Baufirma Kabeltrassen umverlegt und 600 Meter Kabelschutzrohre in einem Meter Tiefe verlegt. Die Stadtwerke Lübeck führte die Kabelumschlüsse durch.

„Es werden dann Baumscheiben dorthin gesetzt, wo die Bäume später eingepflanzt werden“, erläutert Joachim Mänz. Zeitgleich wird das Gelände für die künftigen Wasserwände vorbereitet. Die Baufirma installierte bereits die Technikschächte für das Brunnenfeld.

Für Interessierte, die sich vor Ort informieren möchten, steht Joachim Mänz montags, dienstags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr im Bürocontainer zur Verfügung.

„Ich freue mich, wenn ich Auskünfte zur Umgestaltung geben kann“, so der Bauleiter.   msn

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