Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 17. Dezember 2017

Ausgabe vom 29. Juni 2010

Zu hohe Energiekosten?

Tipps und Tricks zum Sparen • Den Verbrauch im Auge behalten

Sind meine Energiekosten zu hoch? Wie kann ich am besten Energie sparen? Was haben meine Sparmaßnahmen gebracht? Das Energiesparkonto liefert Ihnen Antworten auf diese Fragen.

Rund 130 Euro gibt jeder deutsche Haushalt Monat für Monat für Energie aus – das sind über sechs Prozent der Gesamtausgaben. Immer mehr Verbraucher suchen deshalb nach schlauen Möglichkeiten, ihre Energiekosten in den Griff zu bekommen. Das kostenlose Energiesparkonto kann helfen. Dabei handelt es sich um eine Onlinesoftware, die den Verbrauch von Heizenergie, Strom und Wasser bilanziert, bewertet und bei Investitionen in Modernisierungsmaßnahmen berät. Zu finden ist es im Netz unter www.energiesparclub.de.

Das Energiesparkonto ist ein Service der co2online gemeinnützige GmbH, die bereits in Zusammenarbeit mit dem Lübecker Bereich Umweltschutz mehrere Energiesparratgeber unter www.luebeck.de bereitstellt. Das Bundesumweltministerium fördert diese Klimaschutzprojekte.

Um ein Konto anzulegen, müssen nur einige Daten über die Wohnung oder das Haus in die Datenmaske eingegeben werden. Auf dieser Grundlage können mehr oder weniger individuelle Ergebnisse des häuslichen Energieverbrauchs berechnet werden. Je mehr Abrechnungen und Zählerstände eingetragen werden, desto genauere Ergebnisse sind möglich. So sind die Zeiten von Zettelwirtschaft und Excel-Tabellen für Mieter, Hauseigentümer und Hausverwalter vorbei. Das Konto kann regelmäßig online mit Zählerständen und Verbrauchsdaten gefüttert werden. Einträge werden gespeichert und in Grafiken verwandelt.

Wie hilft das Konto beim Energiesparen? Zunächst einmal, indem es den Verbrauch von Heizenergie, Strom und Wasser sichtbar macht, speichert und auswertet. Denn nur wer den eigenen Verbrauch kennt und weiß, wo er entsteht, kann wirksame Schritte einleiten, um ihn dauerhaft zu reduzieren. Außerdem vergleicht das Energiesparkonto den Energieverbrauch der Nutzer mit anderen Haushalten.

Neben der Kontrolle der Energiekosten, informiert das Konto über konkrete Sparpotenziale und zeigt, wie sich Maßnahmen auf die Energie- und CO2-Bilanz eines Haushalts auswirken. So wird erkennbar, ob einzelne Sparmaßnahmen in der Praxis halten, was sie in der Theorie versprechen: Beispielsweise enthüllt das Energiesparkonto, wie viel CO2 der Kauf eines energieeffizienten Kühlschranks tatsächlich spart und wie die Heizkosten nach dem Einbau neuer Fenster ausfallen. Eine weitere praktische Eigenschaft: Sie können nach Fachhandwerkern, Energieberatern und weiteren nützlichen Ansprechpartnern in der Nähe suchen.

Rund 20.000 Menschen nutzen das Konto bislang – und sparen im Schnitt drei Prozent Energie gegenüber dem Vorjahr ein. Das ist doppelt so viel wie beim durchschnittlichen Bundesbürger. Mit der Eröffnung eines Kontos heißt es: Willkommen im Energiesparclub. Der Energiesparclub ist eine Kampagne, die Verbraucher kontinuierlich beim Energiesparen begleitet.

So gibt es zum Beispiel auf den Seiten sogenannte „Themenspezial“-Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten, etwa den hydraulischen Abgleich der Heizungspumpen, Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung oder Fördermittelinfos.

Das Energiesparkonto will alle Nutzer motivieren, sparsam mit Energie umzugehen. Erklärtes Ziel der co2online GmbH ist es, 100.000 Nutzer zu gewinnen, die mit dem Energiesparkonto langfristig weniger Energie verbrauchen und so ihre CO2-Emissionen senken.

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