Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Juni 2010

Bürgerarbeit fördern

Autor: Ingo Hoffmann

SPD

„Bürgerarbeit“ ist eine sinnvolle Ergänzung zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den allge- meinen Arbeitsmarkt. Im Rahmen der Bürgerarbeit soll Arbeitslosen im SGB II (sog. Hartz-IV-Empfänger), die gegenwärtig objektiv keine Chancen auf direkte Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt haben, im Rahmen einer gemeinnützigen Beschäftigung Angebote für eine sinnvolle Tätigkeit gemacht werden. Dies soll in der Regel eine Beschäftigung von 30 Stunden/Woche mit einer Vergütung von mindestens 900 Euro zuzüglich Sozialversicherung sein. Für Alleinerziehende soll es bei Bedarf Teilzeitbeschäftigungen von 20 Stunden/Woche geben. Durch das Modellprojekt der Bürgerarbeit wird den Beteiligten eine Beschäftigungsperspektive gegeben. Dies eröffnet bessere Möglichkeiten einer Vermittlung aus der Maßnahme heraus in den ersten Arbeitsmarkt und gibt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, einer sinnvollen und befriedigenden Beschäftigung nachzugehen. Mitte April 2010 hatte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Ausschreibung zur Durchführung von Modellprojekten für „Bürgerarbeit“  bekannt gemacht und alle Grundsicherungsstellen aufgefordert, entsprechende Konzepte einzu-reichen. Die Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit den Mitgliedskommunen und unter Beteiligung von Trägern sozialer Einrichtungen und dem Stadtsportbund geschehen. Wir unterstützen die Beteiligung der ARGE Lübeck am Modellprojekt Bürgerarbeit. Für Bürgerarbeit gibt es vielfältige sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Die Bürgerschaft hat dazu die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

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