Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 13. Juli 2010

Uni + UK-SH bleiben – kompromisslos!

Autorin: Antje Jansen

Die Linke

Die Fraktion DIE LINKE lehnt, wie der AStA der Uni, den alternativen Sparvorschlag zur Lübecker Uni Lübeck ab. Einsparungen in der Bildung lehnt DIE LINKE schon aus Prinzip ab. Die Reduzierung von Studienplätzen, die zu einer Gefährdung der Auslastung von Betten in der Uniklinik führt, kann nicht im Interesse eines fairen Interessenausgleichs zwischen Uni und Klinik sein. Hier werden die Studierenden und Mitarbeiter der Klinik gegeneinander ausgespielt. Die Uni darf sich nicht auf Kosten UK-SH sanieren wollen. Die Umwandlung in eine Stiftungsuniversität, sieht die Bürgerschaftsfraktion kritisch. Zwar hätte es Vorteile beim Generieren von sogenannten Drittmitteln (Mittel von privaten Geldgebern, wie Firmen oder Privatpersonen, die über viel Kapital verfügen), aber so macht sich die Universität natürlich in einem gewissen Grad auch abhängig von diesen Geldgebern. Eine schleichende Privatisierung der Bildung ist bei so einem Finanzierungsmodell die Folge. Ebenso kommen Studiengebühren für uns nicht in Frage. Studiengebühren sind für DIE LINKE unsozial und müssen in den Bundesländern, in denen sie noch erhoben werden, wieder abgeschafft werden. Es war ein großer Fehler, den inkompetenten Politikern der Landesregierung Sparvorschläge zu unterbreiten. Die Landesregierung ist für solcherlei „Sparvorschläge“ zuständig, nicht die Lübecker Uni, das UK-SH oder die Hansestadt. Die Lübecker Linke ist am 16. Juni nicht für solche „Kompromisslösungen“ in Kiel auf die Straße gegangen. Es bleibt für uns dabei: keine Schließung der Uni Lübeck, keine Privatisierung des UK-SH!

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

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