Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 20. Juli 2010

Lübeck bleibt Universitätsstadt

SPD

Die Rücknahme der Schließungsentscheidung für den Fachbereich Medizin ist ein großer Erfolg für die Lübecker Studentinnen und Studenten. Die positive und motivierende Art, mit der die Lübecker Studentinnen und Studenten gegen das Schreckensszenario einer Abwicklung der Lübecker Universität kämpfen, hat die gesamte Stadt erfasst. Sie hat als sichtbarer Ausdruck der Kampfbereitschaft und der Verbundenheit zwischen Lübeck und seiner Universität Schwarz-Gelb zu den das Stadtbild beherrschenden Farben gemacht. Nach den Zusagen von Bund und Land rücken die neuerlichen und noch nicht zu den Akten gelegten Verkaufsplänen der Landesregierung für das UKSH ins Blickfeld, Die Beschäftigten des UKSH hatten vor 24 Monaten einen Tarifvertrag erkämpft und erstreikt. Nicht nur Schwestern, Pfleger, Krankenträger, sondern alle Beschäftigten haben zusammengehalten und die Privatisierungspläne der CDU unter Austermann und de Jager erfolgreich abgewehrt. Wir lehnen eine vollständige oder teilweise Privatisierung des UKSH ab und unterstützen deshalb die Beschäftigten sowohl in Kiel als auch in Lübeck in ihrem Kampf gegen den von Carstensen geplanten dreisten Vertragsbruch. Der durch die unverantwortliche Politik der Herren Carstensen, de Jager und

Kubicki angerichtete Imageschaden für Forschung und Lehre in Schleswig-Holstein ist bereits jetzt gewaltig. Der Abschied des bekannten Schlafforschers Professor Born steht dafür nur als ein Beispiel. Die Rücktritte von Peter Harry Carstensen, Jost de Jager und Wolfgang Kubicki sind überfällig.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt, Autor: Ingo Hoffmann

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