Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 17. August 2010

Die 2.000 ist erreicht

Viertes Kinderfest im Günter Grass- und Willy-Brandt-Haus

Leuchtende Kinderaugen, begeisterte Eltern, zufriedene Organisatoren – zum nunmehr vierten Mal hat das Kinderfest im Günter Grass- und Willy-Brandt-Haus zahlreiche Besucher über die Museumsschwellen gelockt. Erstmals, so Jörg-Philipp Thomsa, habe man die 2.000-Besucher-Marke geknackt – und das, obwohl man mit weniger Geld und weniger Werbung auskommen musste. „Die vielen zufriedenen Besucher, die teilweise zum vierten Mal bei unserem Kinderfest zu Gast waren, zeigen mir, dass unser Konzept aufgeht. Eine niveauvolle Veranstaltung, die sich von anderen Festen durch einen dicken roten Faden und freien Eintritt abhebt, ermöglicht wirklich jedem Interessierten Zugang zur Kultur.“ Und zum Weltall, denn die Reise dorthin war in diesem Jahr das Leitmotiv des Festes. Nicht ohne Grund, wie Isabel Moellner von der Sternwarte Lübeck erklärt: „Ein 1989 entdeckter Hauptgürtelasteroid wurde nach Günter Grass benannt.“ Scherzhafte Eselsbrücke: „Man könnte fast von einer neuen Gattung, dem GRASSteroid sprechen“.

Zahlreiche Stationen animierten Klein und Groß zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken. Klaus Knaack, ehrenamtlich für den Kinderschutzbund vor Ort, erklärte beispielsweise den Kindern experimentell, wie eine Rakete funktioniert und blickte dabei auch in neugierige Elternaugen.

Das obligatorische „Blechtrommel-Trommeln“, eine „Reise zum Mond“ – verkleiden und fotografieren, Basteln – aus Knete Planeten und aus Müll UFOs und Außerirdische, Kater Billy und Schminke durften auch dieses Jahr nicht fehlen. Die meiste Aufmerksamkeit aber bekamen am vergangenen Sonntag die Stargäste zum Anfassen: Käpt‘n Blaubär und Hein Blöd.         fem

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