Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 31. August 2010

Schluss mit dem (Un-)Sozialticket!

Autor: Gregor Voht

Bürger für Lübeck

Es ist amtlich, der Lübecker Haushalt ist vom Landesinnenministerium nicht genehmigt worden. Die rot-rot-grüne Bürgerschaftsmehr- heit hat es nun schriftlich, was ihnen unter anderem die Bürger für Lübeck (BfL) mehrfach vorhergesagt hatten. Mehrausgaben wie das Sozialticket sind bei einer Rekordverschuldung, so wünschenswert auch immer sie sein mögen, einfach nicht realisierbar und schlicht unvernünftig. Hätten die Entscheidungsträger der Haushaltsmehrheit vielleicht früher in den Kategorien des Machbaren gedacht und nicht des Wünschenswerten, dann würde Lübeck jetzt wohl nicht ohne Haushalt dastehen, dann wäre unsere Stadt jetzt auch ein Stück handlungsfähiger. Immer wieder forderten die Bürger für Lübeck die Debatte um das Sozialticket zu beenden, keine Hoffnungen zu schüren und den Menschen in Lübeck die Wahrheit zu sagen, nämlich dass ein Festhalten am Sozialticket alles andere als sozial ist. Diese Vergünstigung einzuführen heißt nichts anderes als auf Kosten folgender Generationen den Gutmenschen vor dem potentiellen Wähler zu spielen und die Dauer-Debatte um die Hartz-IV-Armut für die Profilierung der eigenen Kommunalpolitiker zu instrumentalisieren. Wer nur für die positive Parteivermarktung weiter ohne Bedenken Schuldenberge auf Kosten der Kinder und Kindeskinder anhäuft, der sollte sich besser nicht mit Worten wie „sozial“ schmücken. Die Bürger für Lübeck (BfL) werden nicht müde und fordern nun erneut: Beenden Sie die Debatte um ein Sozialticket in Lübeck. Machen Sie den Betroffenen nicht ständig neue Hoffnung, obwohl Sie es besser wissen! Seien Sie wirklich sozial!

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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