Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 11. Dezember 2017

Ausgabe vom 05. Oktober 2010

ZOB: Umbau hat begonnen

Fahrgäste und Autofahrer müssen mit Beeinträchtigungen rechnen

20.000 Fahrgäste steigen täglich auf dem ZOB um, fast alle Linien steuern den zentralen Platz am Bahnhof an. Seit gestern wird dort die Fahrbahn saniert. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Bus-Nutzer.

So wird die Hansestraße zur Einbahnstraße, damit dort Bushaltestellen entstehen können. Vor 19 Jahren wurde der ZOB in seiner jetzigen Form gebaut. Damals verlegte man Großpflaster. „Das war der Stand der Technik“, sagt Bauleiter Jörg-Christian Gauer. Die Steine haben allerdings nicht gehalten. Sie haben sich unter den schweren Fahrzeugen verschoben. Die Fahrgäste spüren dieses bei der Fahrt auf dem ZOB deutlich. Jetzt ist auch die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. Die Buchten sollen in Zukunft in Beton ausgeführt werden. Die Arbeiten sind ausgesprochen kompliziert, denn der Betrieb auf dem Bus-Bahnhof geht weiter. Deshalb wurde die Maßnahme geteilt: Zuerst werden die Haltestellen sieben bis zwölf saniert, dann die Haltstellen zwei bis sechs. Die Busse des Stadtverkehrs werden als Ersatz die Haltestellen 13 bis 18 ansteuern, die jetzt von Autokraft und Dahmetal benutzt werden. Die Busse dieser Firmen weichen in die Hansestraße aus. Ganz reibungslos wird die Neuregelung nicht verlaufen. Mit Verspätungen muss gerechnet werden. Zur Sternfahrt werden einige Busse auch außerhalb von Haltestellen Fahrgäste aufnehmen müssen. Mit Flyern und Fahrgastbetreuern sollen die Nutzer auf die neuen Halteplätze aufmerksam gemacht werden. Trotzdem wird es Verspätungen geben.

Betroffen sind auch andere Verkehrsteilnehmer. Die Hansestraße wird bis zum Kreuzweg zur Einbahnstraße stadtauswärts. Die Beschilderung wurde bereits aufgebaut. Die Umstellung der Haltestellen erfolgt in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober. Die Arbeiten sollen bis Weihnachten abgeschlossen sein. Eigentlich sollten die Bauarbeiten in den verkehrsschwachen Sommerferien stattfinden. Es gab aber ein Problem: Keine Baufirma hatte ein Angebot auf die beschränkte Ausschreibung abgegeben. Erst im zweiten Anlauf gab es Interesse an dem Auftrag. Den Zuschlag bekam Kemna Bau, die über eine große Erfahrung beim Bau von Asphaltfahrbahnen hat.

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