Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. Oktober 2010

Weinachtsmärchen: Alice im Wunderland

Komisch, gestern war doch alles noch ganz normal!

Es ist wieder soweit:  Die Proben für das diesjährige Weihnachtsmärchen „Alice im Wunderland“ am Theater Lübeck beginnen. Der Regisseur Barry Goldman stellte zusammen mit der Hauptdarstellerin und der Dramaturgin Bettina Weiler Regiekonzept und Bühnenbild vor.

Welche Schulklasse Lust hat, „Alice im Wunderland“ schon vor der Premiere kennen zu lernen, kann sich für einen Probenbesuch in der Theaterpädagogik unter Telefon 0451/7088115 anmelden. Karten für das Weihnachtsmärchen sind ab sofort an der Theaterkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Für Alice, gespielt von Lisa Charlotte Friederich, wäre der Tag höchstwahrscheinlich genauso langweilig zu Ende gegangen wie er begonnen hatte, wäre sie nicht auf das sonderbare weiße Kaninchen aufmerksam geworden, das eilig an ihr vorbei huscht. Neugierig geworden, läuft Alice ihm hinterher und fällt versehentlich in den Kaninchenbau, metertief, schätzungsweise bis zum Mittelpunkt der Erde. Hier scheinen alle Regeln auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr normal und fast nichts unmöglich. Wundersame Getränke und Speisen lassen Alice abwechselnd wachsen und schrumpfen und ihr begegnen jede Menge skurriler Gestalten: ein verrückter Hutmacher, dem die Zeit stehen geblieben ist, eine Pfeife rauchende Raupe, ein gepfeffertes Baby, das sich plötzlich in ein Schwein verwandelt, eine Grinsekatze, von der nur das Grinsen übrig bleibt, ein Märzhase, der eine merkwürdige Teegesellschaft unterhält, und schließlich die tyrannische Herz-Königin, die schrecklich gerne Croquet spielt. Alle werden sie den Zuschauern begegnen und zusammen mit einem Live-Musiker eine phantasievolle Geschichte im Großen Haus des Theater Lübeck erzählen.

Jegliche Zeitbegriffe, herkömmliche Logik und die Ordnung des Alltags werden aus den Angeln gehoben, wenn selbst Türen einen Tanz auf der Bühne aufführen. Und Alice steht mehr als einmal vor der Frage: Wer um alles in der Welt bin ich eigentlich? Regisseur Barry Goldman, der in der Spielzeit 2007/08 bereits erfolgreich „Shockheaded Peter“ mit seinem Musikalischen Leiter Walter Kiesbauer inszenierte, verspricht seinem kleinen und großen Publikum eine „verzaubernde und poetische Atmosphäre, in der man leicht Traum und Realität verwechseln kann“.

Die Premiere von „Alice im Wunderland“ (Schulvorstellung) ist am 26. November um 10 Uhr im Großen Haus. Mehr Infos gibt es unter www.theaterluebeck.de.

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