Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. Oktober 2010

Kein zusätzlicher Zuschussbedarf?

Autor: Gregor Voht

Bürger für Lübeck

Die BfL haben in der September-Sitzung der Bürgerschaft beantragt, einen Subventionsmanager zwecks Einwerbung von zusätzlichen Zuschüssen - insbesondere vom Bund und von der EU – für soziale, ökologische und städtebauliche Projekte in Lübeck zu installieren. Fraktionschef Mildner begründete den Antrag dahingehend, dass Stadt und Wirtschaftsförderung im Zuge der Mitteleinwerbung aus dem Konjunkturprogramm oder auch bei „Lernen vor Ort“ eher bescheiden aktiv in Sachen Zuschussakquisition sind. Gleichwohl seien die Anstrengungen und weitere finanzielle Erfolge zu steigern, wenn die bislang sehr beschränkten Ressourcen erhöht und eine sys-tematische Vorgehensweise entwickelt würden. Die Einrichtung eines Subventionsmanagers an zentraler Stelle der Verwaltung könnte enorme Potentiale nutzbar machen. Dadurch könnte im ersten Schritt mehr Kapital für die Stadt, Träger von sozialen und ökologischen Projekten und für Unternehmen nach Lübeck geholt werden. In einem zweiten Schritt wäre denkbar, dass der Anteil der Förderungen aus städtischen Mitteln sinkt, sollte sich die Situation der Zuwendungsempfänger durch das Beziehen von Geldern Dritter verbessern. Leider wurde der BfL-Antrag mit großer Bürgerschaftsmehrheit abge- wiesen, weil die Aktivitäten bei der Wirtschaftsförderung vermeintlich als ausreichend erachtet werden. Bei näherer Betrachtung der dortigen Ressourcen stellt man allerdings fest, dass ein Mitarbeiter bei der Fördermittelakquise hilft und dies auch nur im Wesentlichen bezogen auf das eine EU-Programm INTERREG sowie das vom Land deutlich zurückgefahrene Zukunftsprogramm.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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