Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 02. November 2010

Priwall-Fähre-Erfolgreiche Sanierug

Autor: Ulrich Pluschkell

SPD

Im Jahr 2008 war die Priwall-Fähre wirtschaftlich am Ende: Sie wies einen Betriebsverlust von 730 TEUR aus; ein künftiges Defizit von bis zu 1,3 Mio. EUR jährlich wurde prognostiziert. Der Stadtverkehr wurde beauftragt, unverzüglich alle machbaren erlössteigernden und kostenminimierenden Maßnahmen umzusetzen. Konsequent wurden

• der Treibstoffverbrauch reduziert,

• die Personalkosten gesenkt,

• Belastungen für die Folgejahre durch erhöhte Aufwendungen in 2008 zurückgefahren,

• Rückstellungen für Großreparaturen gebildet

•die Übernahme der anstehenden Sanierung der Autofähranleger auf die Hansestadt Lübeck übertragen,

•die Einnahmen durch Einstellung der OstseeCard und Anpassung der Fährentgelte verbessert.

Zudem wurde eine neue Tarifstruktur eingeführt. Der Gesamtpreis einer Überfahrt errechnet sich nunmehr aus dem jeweiligen Tarif für die Fahrzeug- und Personenbeförderung. Damit wird mehr Tarifgerechtigkeit geschaffen, denn bislang wurde z. B. von Pkw-Insassen kein Entgelt erhoben. Weiteres Ziel der Tarifreform war es, Fußgängern und Radfahrern mit 1. Wohnsitz auf dem Priwall eine entgeltfreie Nutzung der Fähren zu ermöglichen. Mit dem Sanierungsprogramm wird die Priwallfähre wirtschaftlich und organisatorisch dauerhaft gesichert. Damit bleibt sie wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Menschen in der Region, bietet sichere Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Konsolidierung des ehemals angeschlagenen Stadtwerke-Konzerns bei.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

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