Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 23. November 2010

Keine Gewalt gegen Frauen

Autorin: Ulrike Siebdrat

SPD

Gewalt gegen Frauen gehört geächtet, rund um den Globus und in jeder Gesellschaft. Alljährlich am 25. November findet deshalb der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen statt. Hintergrund für die Entstehung des Aktionstags war die Verschleppung, Folter, Vergewaltigung und Ermordung von drei von vier Schwestern im Jahr 1960 in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des Diktators Trujillo. Die überlebende vierte Schwester hielt die Erinnerung wach. Das Schicksal der Schwestern gilt inzwischen als Beispiel für Mut und Entschlossenheit von Frauen, die gegen Unterdrückung und Unrecht unter Einsatz ihres Lebens kämpfen. Der Internationale Gedenktag ist auch Auftrag an die Landespolitik und an die Verantwortlichen in unserer Stadt, auch weiterhin, eine bedarfsgerechte Finanzierung der be-stehenden Angebote für Frauen sicher zustellen. Besonders peinlich ist deshalb, dass 50 Jahre später die schwarz-gelbe Landesregierung einen finanziellen Kahlschlag zu Lasten von Gewalt betroffenen Frauen plant, der zu über 80 Prozent Lübeck betrifft. Geplant sind:

• Schließung des AWO-Frauenhauses

• Kürzungen bei Aranat, Frauen-Notruf und Biff

• und der überregionalen Vernetzungsarbeit von Mixed pickles.

Die SPD unterstützt die Aktionen, die unter dem Motto „Nein zu Gewalt an Frauen von zahlreichen Institutionen und Betrieben Lübeck geplanten Aktionen. Mit der Beteiligung an den bundesweiten Aktionen setzen sie ein deutliches Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

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