Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 23. November 2010

Einnahmen und Ausgaben

Autor: Thomas Rathcke

FDP

Man kennt es von zuhause: Wenn es um die Finanzen geht, kann man es auf eine einfache Formel bringen. Die Einnahmen sollten höher sein, als die Ausgaben. Ansonsten droht man in die Verschuldung und damit in eine Situation zu geraten, wo irgendwann, wenn es zu spät ist, jemand anderes sich der eigentlich eigenen Sache annimmt. Im privaten Bereich sind es z. B. die Schuldnerberatungsstellen, die dann versuchen weiterzuhelfen. Übertragen auf die Lübecker Verhältnisse sind die Einnahmen, wie z. B. die Gewerbesteuer, zu gering, um die Ausgaben zu decken. Die Ursachen sind vielfältig und auch in weiten Bereichen nicht selbst von Lübeck beeinflussbar. So sind bestimmte Vorgaben von Bund und Land „bestellt“, zahlen darf die Stadt das aber aus dem eigenen Portemonnaie! Umso mehr verwundert es uns nun, wenn das neue feste Bündnis im Rathaus mit einem „Programm“ überrascht, in welchen nur die Ausgabenseite betrachtet wird. Weder Einsparungen noch Ideen zur Steigerung der Einnahmenseite findet man dort. Zynisch fragt man sich doch, ob die Genossen und deren Freunde auch privat so verfahren? Aber hier im städtischen Haushalt ist es ja nicht das eigene Geld! Obwohl der „Dispo“ der Stadt bereits weit überzogen ist, wird weiter lustig Geld ausgegeben, welches die Stadt nicht hat. Von „sozialen Tupfern“ wird da gesprochen. Wir finden, dass Schulden weder gerecht noch sozial sind. Und alles auf äußere Umstände zu schieben ist zu einfach und nicht richtig! Wir fragen uns, welche Schuldnerberatung hilft Lübeck nur in diesen Tagen unter dieser politischen Führung…?

V.i.S.d.P.: Thomas Rathcke

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