Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ausgabe vom 30. November 2010

Verantwortung nur für das Wasser?

Autor: Thomas Rathcke

FDP

An dem bewussten Sonntag war das Wasser in weiten Teilen Lübecks für eine Weile weg. Zum Glück nur für ein paar Stunden und am Wochenende. Sehr schnell hat man gemerkt, wie selbstverständlich wir uns an bestimmte Gegebenheiten gewöhnt haben. Die meisten Menschen nahmen es gelassen hin und arrangierten sich mit der Situation. Man sprach mal wieder mit dem Nachbarn und half sich hier und da gegenseitig aus. Doch auch die Kritiker meldeten sich zu Wort. Mit großartigen Ideen und Vorstellungen, mit Fragen warum denn das eine und andere nicht wäre, meinten einige, es besser zu wissen. Welche Ersatzansprüche können gestellt werden und wer kommt für die Folgeschäden auf? Wichtige Fragen, durchaus! Dieser Anlass sollte sicherlich zur kritischen Beurteilung der Wasserversorgung genommen werden. Das haben die Verantwortlichen auch versprochen. Es entsteht bei einigen Menschen wieder einmal der Wunsch nach einer Vollkaskoversicherung für oder gegen fast alles. Diesen sei gesagt, dass das Leben eine solche Versicherung nicht bereithält! Nach liberaler Vorstellung trägt ein jeder für sich selbst erst einmal die Verantwortung im Leben und sollte diese auch weitestgehend selbst wahrnehmen und bestimmen können. Es ist immer leicht, Verantwortung auf andere abzuwälzen! Und da ist es egal, ob nun im Lübecker Haushalt oder im privaten Bereich! Wir finden, dass alle aktiv Beteiligten an dem Sonntag einen guten Job gemacht haben. Und wir sagen den vielen Helfern Danke dafür, dass das Wasser wieder aus den Leitungen fließt und wir den gewohnten Komfort genießen können. V.i.S.d.P.:  Thomas Rathcke

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