Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 24. Oktober 2017

Ausgabe vom 07. Dezember 2010

Kein Bundeswehrbann an Schulen

Autor: Gregor Voht

Bürger für Lübeck

Die Bürger für Lübeck sind der festen Überzeugung, dass man die Bundeswehr nicht aus dem gesellschaftlichen Leben per Beschluss ausschließen kann. Sie gehört als Parlamentsarmee, die den Weisungen der Volksvertreter im Deutschen Bundestag unterworfen ist, in die Mitte unserer Gesellschaft. In den Schulen leisten die Offiziere wertvolle Arbeit, indem sie nicht nur über die Bundeswehr und ihre Aufgaben informieren, sondern auch Berufs- und Studienperspektiven aufzeigen. Gerade für Schüler, die nicht wissen, wie sie nach der Schule ein Studium realisieren sollen, kann hier vielleicht eine Möglichkeit aufgezeigt werden. Deswegen sind die Informationen, die bei den Besuchen der Offiziere vermittelt werden, wertvoll für viele junge Lübecker. Die Linken haben hier einen durchschaubaren, deswegen aber nicht mindertraurigen Versuch unternommen, die Zweifel der Bevölkerung am Afghanistan- Einsatz auf die Bundeswehr als Institution zu projizieren. Die kommunale Ebene als Bühne für dieses traurige Schauspiel zu wählen, war wohl eine taktische Überlegung. Jedes Mittel schien recht zu sein, um die Aufmerksamkeit des Bürgers von wichtigen Lübecker Problemen, für die das rot/rot/grüne Bündnis keine einheitliche Antwort hat, abzulenken. Dieser Versuch ist zum Glück misslungen und es wird keinen Bundeswehrbann geben. Allgemein ist festzustellen, dass die Menschen, die jeden Tag bereit sind, für unser aller Sicherheit ihre Gesundheit und sogar ihr Leben einzusetzen, es verdient haben, in anderen Zusammenhängen in der Presse zu stehen, als durch einen solch unglücklichen Antrag der Linken.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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