Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ausgabe vom 01. März 2011

Frohen Mutes ins siebente Jahr

Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck stellt Jahresbericht vor

„Wir gehen frohen Mutes in unser siebentes Jahr“,  eröffnete Antje Peters-Hirt, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, die Pressekonferenz zum Jahresbericht 2010 der Stiftung.

Und der Bericht sieht gut aus: So flossen insgesamt 2,6 Millionen Euro in Institutionen, Vereine, Verbände, Projekte, Kitas und Schulen der Hansestadt. Schwerpunkte der Förderungen waren Erziehung und Bildung mit 949.818 Euro, Kultur mit 851.062 Euro, Sport mit 227.318 Euro und Denkmalpflege mit 158.500 Euro. Im Jahr 2010 wurden von den 251 eingegangenen Anträgen insgesamt 203 „positiv beschieden“. Die angefragten Hilfestellungen reichen von Kleinbeträgen von unter 500 Euro bis Beträge in die Tausende.

Allein 200.000 Euro flossen in den Lübecker Bildungsfonds, der seit 2009 aus Beiträgen von Stiftungen, Förderern und der Stadt mit insgesamt zwei Millionen Euro finanziert wird und deutschlandweit ein einzigartiges Modell ist. „Der Bildungsfonds ist mein liebstes Projekt“, so Antje Peters-Hirt.  Ihr liege die Förderung von jungen Menschen sehr am Herzen. Denn „junge Menschen sind unsere Zukunft, und wir werden sie brauchen. Darum sind breite Schulterschlüsse und Fördermaßnahmen heute nötig“. Der Fonds unterstützt die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit warmen Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Materalien und musischer Ausbildung.  Auch den Kindergartenfonds stattete die Stiftung mit 200.000 Euro aus. Mit 7.500 Euro konnte so beispielweise in der Kita im Griechenzentrum des Ev.-Luth. Kitawerks eine Experimentier- und Ruheecke errichtet werden. Im Rahmen des Kindergartenfonds werden Kitas mit Beträgen für Inventar, Spielzeuge, Klettergerüste bis 15.000 Euro unterstützt. Dass Stiftungsarbeit generell Spaß mache, aber auch mal enttäuschend sei, sagte Wolfgang Pötschke vom Stiftungsvorstand. Er bemängele, dass die Stadt bei der wichtigen Bewerbung zur „Stadt der Wissenschaft“ nur halbherzig dabei sei. „Wir wissen, dass die Finanzen des öffentlichen Haushaltes mager sind. Ich wünsche mir  mehr Initiative und mehr Identifikation mit diesem Projekt“, so Pötschke.

Für das Jahr 2011 seien bereits etwa 30 Anträge bei der Stiftung eingegangen, von denen 25 beschlossen wurden. Antje Peters-Hirt macht Mut, Anträge zu stellen: „Das Verfahren ist einfach. Und wir wünschen uns mehr Anfragen aus dem Bereich Natur und Umwelt“. Auch wenn Schulen gute Projektideen hätten, könnten sich diese gern melden.

Informationen zum Jahresbericht 2010 und Möglichkeiten zur Antragsstellung sind im Internet unter www.sparkassenstiftungen.de/inhalt/stiftung40/index.php zu finden.            msn

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