Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 01. März 2011

Für Menschen mit Behinderungen

Bürgerschaftsbeschluss: Neue Ansprechpartner nehmen ihre Arbeit auf

Am Donnerstag machte die Bürgerschaft den Weg frei, am 1. März nehmen sie ihr Amt auf: Karl-Heinz Denker wird Lübecks erster Beauftragter für Menschen mit Behinderungen, Erika Bade wird seine Stellvertreterin. Beide übernehmen die Aufgabe ehrenamtlich.

Rund 28.300 Menschen mit Behinderungen leben in der Hansestadt Lübeck. Sie haben jetzt feste Ansprechpartner, die alle städtischen Angelegenheiten regeln: Ist ein Kantstein ein unüberwindliches Hindernis für Rollstuhlfahrer? Stehen Blinden und Sehbehinderten Hinderniss im Wege? Sind alle Behörden auch gut erreichbar? Karl-Heinz Denker und Erika Bade sollen als Mittler zwischen den Betroffenen und dem Senat tätig werden. Sie nehmen Anregungen auf und leiten sie an die entsprechenden Stellen weiter.

Die Beauftragten werden auch Tipps im Umgang mit Behörden geben. Viele Stadtteilbüros bieten zum Beispiel an, die Kunden zu Hause zu besuchen, wenn diese nicht selbst ins Amt kommen können.

Bedarf sehen Denker und Bade jedenfalls genug. Die Zahl der Menschen mit Behinderungen werde bei der alternden Bevölkerung weiter steigen.

Sozialsenator Sven Schindler sagte zu, dass die Beauftragten ein Büro im Verwaltungszentrum bekommen werden. Dort können dann wöchentlich Sprechstunden abgehalten werden. Bis dahin sind Karl-Heinz Denker unter Telefon 0451/623104, 0451/8884137, 0163/3693363 und bdh.reha-denker@gmx.de, und Erika Bade, Tel. 0451/503034, Fax 0451/503526 und erika.bade@dgm.org, tagsüber erreichbar.

Die Bürgerschaft hat für Anschaffungen und Auslagen im ersten Jahr rund 1000 Euro bereit gestellt.    JW

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