Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 08. März 2011

Travemünder Kinder benachteiligt

Autor: Wolfgang Drozella

FDP

Bereits vor knapp zwei Jahren warnten wir vor der Schließung der Aula in der Stadtschule Travemünde. Unsere Argumente für den notwendigen Erhalt der Aula wurden von der Verwaltung niedergeschrieben. Die Verwaltung erhob Anspruch auf die Nutzung der Aula. Die Senatorin für Jugend und Kultur vertrat bisher lebhaft nur die Wünsche der Bürokratie und nicht die der Schüler, Eltern und Schulen. In Travemünde gibt es eine erfolgreich arbeitende Musikschule für Kinder und Jugendliche. Seit längerer Zeit fragt diese Musikschule nach Unterstützung an. Aber auch hier heißt es immer von Seiten der Verwaltung: „Kein Geld. Lübeck hat schon eine geförderte Musikschule.“ Diese Aussagen können wir so nicht akzeptieren! Auch die Kinder in Travemünde sind Kinder der Hansestadt Lübeck. Warum werden die Kinder in diesem Stadtteil benachteiligt? Um in der Stadt von Travemünde aus Bildungseinrichtungen besuchen zu können, haben die die jungen Leute aus Travemünde einen erheblich höheren (Fahr)-Zeitaufwand und die Eltern der Kinder müssen zusätzlich Fahrtkosten und Tunnelmaut bezahlen. Die Zahl der Kinder/Schüler sinkt seit Jahren ständig. Es wird künftig immer häufiger aus wirtschaftlichen Gründen zu Schulschließungen kommen müssen. Der „Kuchen“ Bildungsförderung muss aber regelmäßig aktualisiert und an die Gegebenheiten angepasst werden. Wir als FDP-Fraktion sind der Auffassung, dass die Musikschule in Travemünde, wenn sie alle Förderkriterien erfüllt, auch etwas vom „Kuchen“ abbekommen muss! Unsere Kinder in Travemünde haben es verdient.

V.i.S.d.P.: Thomas Rathcke

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