Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 15. März 2011

Mehrgenerationenhäuser erhalten!

Autorin: Roswitha Kaske

CDU

Schon vor Monaten haben wir darauf hingewiesen, dass die Anschubfinanzierung für die Mehrgenerationenhäuser in Eichholz und St. Lorenz auslaufen wird. Eine Neuauflage der ursprünglich durch die damalige Bundesministerin Ursula von der Leyen begonnene und ihre Amtsnachfolgerin Kristina Schröder (beide CDU) fortgesetzte Initiative ermöglicht es Lübeck nun, sich um eine Erhaltung der Projekte zu bewerben. Hierzu müsste allerdings die kommunale Unterstützung sichergestellt werden. Die CDU hat frühzeitig den Vorschlag gemacht, bestehende Programme wie „Wohnen und Leben im Alter“ und „Aufwachsen in Lübeck“ oder das zukünftige Integrationskonzept hierfür zu nutzen. Schließlich erfüllen die Häuser ganz ausgezeichnet die dort skizzierten Aufträge. Ein hierauf gerichteter CDU-Antrag ist in der letzten Sitzung der Bürgerschaft von einer rot-rot-grünen Mehrheit ohne jede Begründung abgelehnt worden. Stattdessen wurde ein unverbindliches Schreiben an das Familienministerium mit der Aufforderung aufgesetzt, die Förderung für die Mehrgenerationenhäuser zu erhalten – was längst geschehen ist. Wir fragen uns nun, ob die Rathausmehrheit eine Weiterführung der Mehrgenerationenhäuser in Lübeck überhaupt anstrebt. Eine Gelegenheit zur Erarbeitung von Konzepten hätte unser Antrag geboten. Die Mehrgenerationenhäuser leisten in den betroffenen Stadtteilen eine ausgezeichnete Arbeit. Die Einrichtungen, in denen Jung und Alt einander begegnen und voneinander lernen können, sind die richtige Antwort auf den demographischen Wandel. Die Politik muss dafür sorgen, dass sie erhalten bleiben.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

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