Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 17. Dezember 2017

Ausgabe vom 15. März 2011

Travemünde – meerumschlungen

Autor: Jens Schulz

Die Linke

Stellen Sie sich vor, Travemünde ist für alle offen! Der Kurbetrieb hat sich in der Stadtverwaltung breitgemacht und behandelt Travemünde sozusagen als „Querschnittsaufgabe“ für die ganze Stadt. Der Ortsteil birgt für die SenatorInnen spezielle Aufgaben: Lernen vor Ort heißt auch, die Quallen in der Ostsee zu begucken und „Aufwachsen in Lübeck“ vermittelt den BürgerInnen eine Idee davon, was es heißt, am Meer zu leben. Herr Kirchhoff wird zum „Papa“ von Travemünde gekürt und führt ständig die verschiedenen Interessen zusammen. Kindergärten machen Ausflüge und aalen sich in der Sonne am Promenadenstrand. Keiner der Lübecker muss mehr Gebühren bezahlen, weil sie ihren Strand benutzen. Die Touristenfamilien mit ihren Kindern freuen sich auf die Strandbesuche, weil sie endlich mit Lübecker Kindern Freundschaften schließen können. Auf dem Grünstrand können Eltern in Ruhe liegen, weil ihre Kinder vom städtischen Spielmobil betreut werden. Leute mit wenig Geld können mit dem Sozialticket nach Travemünde fahren und den ganzen Tag dort verbringen mit Wellness und Kuren zum ermäßigten Spezialtarif. Auch für Touristen mit wenig Geld ist es attraktiv, in Travemünde zu kuren – denn auch der Campingplatz hat Sondertarife. Der Touristenservice hat stets Unterkünfte im unteren Preissegment im Angebot. Die Travemünder Woche reizt nun alle, denn der Urlaubspaß der Kurverwaltung bietet für alle ein breites Programm. Den kriegen natürlich die Lübecker BürgerInnen kostenlos. Waterfront hat sich bereiterklärt, in einem breiten Beteiligungsverfahren eine neue Gestaltung des Priwalls zu planen.

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

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