Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 29. März 2011

Kurbetrieb in Travemünde erhalten!

Autor: Klaus Petersen

CDU

Die rot-rot-grüne Rathausmehrheit hat die Abwicklung des Kurbetriebes Travemünde beschlossen. Damit ist ein weiterer Schritt zur Schwächung des Ostseebades Travemünde im Lübecker Rathaus gemacht worden. Kurbetrieb und Kurdirektor stellen die einzige Möglichkeit Travemündes dar, selbständige Positionierungen in der Tourismuswerbung, Gästebetreuung sowie der Pflege und dem Ausbau von Infrastruktur einnehmen zu können. Dabei ist Travemünde schon ausreichend gebeutelt, wenn es um die Konkurrenzfähigkeit unter den Ostseebädern geht. Das Gezerre um Priwall Waterfront, die Verhinderung der Gosch-Investition, die Verzögerungen bei der Strandpromenade – all dies sind Beispiele für die aktive Verhinderung von Travemündes Zukunftschancen durch Rot-Rot-Grün. Dass Travemünde nun auch noch als einziges Ostseebad die Position des Kurdirektors abgeben muss, ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Eine touristische Betreuung, die ausschließlich aus Lübeck wahrgenommen wird, kann Travemünder Bedürfnissen nicht annähernd gerecht werden. Dies gilt insbesondere, weil die von der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) übernommene Veranstaltungsplanung bisher alles andere als überzeugen konnte. Ohnehin bleibt für uns völlig unklar, wie durch die Abschaffung des Kurbetriebes und die Verlagerung der Aufgaben in die Kernverwaltung und an die LTM Einsparungen erreicht werden können. Schließlich bleiben die Aufgaben uneingeschränkt bestehen. CDU und BfL haben in der nächsten Sitzung der Bürgerschaft statt der Abwicklung eine Stärkung des Kurbetriebs in Travemünde beantragt.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de