Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 12. April 2011

Bunte Holstentore zu versteigern

Popart-Werke entstanden im Kunstunterricht • Erlös für den Erhalt des Regenwaldes

Poppig bunt präsentieren sich diverse Holstentore im Foyer des Lübecker Johanneums. In unterschiedlichen Größen und Farben locken sie den Besucher näher, damit sich dieser ein genaues Bild von ihnen machen kann.

Da gibt es das Holstentor, das sich Ostsee zum Thema gemacht hat. Oder ein anderes, das die Geschichte der Salzstraße darstellt.  Noch ein anderes, das die Form einer Kogge nachahmt.

„Wir hatten Popart als Thema, und wir wollten einmal etwas anderes machen“, sagt Kunstlehrerin Ramona John verschmitzt. Zudem sei das etwas andere Rangehen an das Thema Architektur in einigen Großstädten Deutschlands – wie Hamburg oder Berlin – bereits sehr erfolgreich. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d phantasievoll allein oder zu zweit an das Thema wagen.

Sie nutzten Dosen, Gläser, Pappmaché und viele, viele Farben, um ihr ganz persönliches Holstentor nach eigenen Vorstellungen zu basteln.

Die Kreativität verbinden die Schüler gleich mit dem guten Zweck: Die Holstentore werdn meistbietend verkauft, die Erlöse fließen in den Erhalt des Regenwaldes. „Dafür haben sich die Kinder entschieden“, so John. Das Mindestgebot pro Holstentor beträgt 20 Euro. Ansehen können sich Interessierte die kleinen Kunstwerke nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 0451/122-8606 oder per Email: ramonajohn@web.de im Foyer des Katharineums.             msn

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