Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. April 2011

Gefahr am Brodtener Steilufer

Weitere Sperrungen von Abbruchbereichen

Bedingt durch den starken Wind in der letzten Zeit hat sich die Situation am Brodtener Ufer weiter verschärft. Neben den bereits seit einigen Wochen bestehenden Teilsperrungen sind jetzt weitere Abschnitte des Wanderweges oberhalb und des Strandes unterhalb des Steilufers betroffen.

Am Strand besteht derzeit erhebliche Gefahr durch herabstürzende Bäume, Betonteile und Erdmassen.

Der Kurbetrieb Travemünde weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Betreten der unmittelbaren Abbruchkanten und der Aufenthalt unterhalb dieser Bereiche am Strand zurzeit extrem gefährlich ist. Bestehende Absperrungen dürfen zur eigenen Sicherheit in keinem Fall umgangen, entfernt oder verändert werden!

Bereits im Winterhalbjahr haben im Bereich des Steilufers umfangreiche Erdbewegungen stattgefunden. In Folge der erheblichen Abbrüche musste der Wanderweg zwischen Hermannshöhe und Jugendheim „Seeblick“ bereits im Februar gesperrt werden. Nach wie vor ist über den Wanderweg keine durchgehende Verbindung zwischen Travemünde und Niendorf gegeben. Auch in den nächsten Tagen und Wochen kann es zu weiteren Sperrungen aufgrund von Abbrüchen kommen. Bis zu den jeweils gesperrten Abbruchstellen ist der Weg grundsätzlich jedoch weiterhin für die Öffentlichkeit nutzbar.

Mit der umfangreichen Wiederherstellung des Weges kann erst nach Abtrocknen und Setzen des Erdreiches begonnen werden. Durch die fortschreitende Erosion des Steilufers sind jedes Jahr umfangreiche Arbeiten zum Erhalt des Weges erforderlich. Für die Unterhaltung des Wanderweges investiert der Kurbetrieb Travemünde rund 40.000 Euro im Jahr.

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