Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ausgabe vom 03. Mai 2011

SPD gegen Verkauf der Trave

Autor: Peter Reinhardt

SPD

Wir stellen uns der Herausforderung, die städtischen Finanzen zu sanieren. Wir freuen uns über jeden guten und umsetzbaren Vorschlag zum Kommu-nalhaushalt. Der Landesrechnungshof schafft es erneut nicht, dieser Aufgabe nachzukommen. Er hat nicht dazu gelernt. Und so enthält der Kommunalbericht 2011 erneut die Forderung nach einer Privatisierung der städtischen Wohnungen und damit der Grundstücksgesellschaft Trave. Der neuerliche Verstoß die städtische Grundstücksgesellschaft Trave zu verkaufen, ist abenteuerlich und sozial unausgewogen. Es wäre sinnvoll gewesen, wenn sich der Landesrechnungshof vor Abfassen des Berichtes vorher vor Ort über Aufgaben und Geschäftspolitik der Trave schlau gemacht hätte. Eine Aufwertung der Stadtteile, die Entwicklung neuer Stadtteilzentren, der Bau altengerechter Wohnungen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien mit Kindern die Sanierung der Altstadt und die Sicherung bezahlbaren Wohnraums in der Hansestadt kann nur mit einer leistungsfähigen städtischen Wohnungsbaugesellschaft gelingen. Wir brauchen unverändert Wohnungen im Besitz der Stadt, um einen Beitrag zum sozialen Frieden zu leisten. Sozial Benachteiligte, gering verdienende Familien mit Kindern und Arbeitslose würden ohne das Wohnungsangebot der Trave auf der Strecke bleiben. Erinnert sei in diesem Zusammenhang sei nur an die Lübecker Heimstätten. Also: Hände von der Privatisierung der Trave.

V.i.S.d.P.:  Peter Reinhardt

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