Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 10. Mai 2011

Wohin mit einem Fahrradparkhaus?

Autor: Tim Stüttgen

Die Linke

Endlich Frühling! Endlich wird es wärmer, die Bäume treiben aus und die Wintersachen kommen wieder in den Schrank. Aber wenn man sein Rad abstellen will, dann findet man in der Innenstadt und am Bahnhof oft kaum noch einen Platz. Leider gibt es im Altstadtkern im Grunde keine freien Flächen mehr. Und Parkplätze aufzuheben scheint in Lübeck ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Das ist deshalb besonders ärgerlich, weil allein deren Existenz Parksuchverkehr nach sich zieht. Wohin also mit einem Fahrradparkhaus? Das muss in jedem Fall eine sehr zentrale Lage haben. Will man gleich Tausend oder mehr Räder unterbringen, könnte der Parkplatz auf dem Gelände des abgerissenen Stadthauses mit einem Fahrradparkhaus inklusive Fahrradstation bebaut werden. Der untere Schrangen fällt fast um eine Geschosshöhe ab. Das von der Bürgerwerkstatt gewünschte Café wird dort – auf der Lebensmittelabteilung des Warenhauses – aus statischen Gründen nicht gebaut werden können. Ein eingeschossiges Fahrradparkhaus an dieser Stelle wäre von der Königstraße her ebenerdig erreichbar und dessen Decke könnte als Bühne für Veranstaltungen auf dem Schrangen dienen. Die Fahrradbügel zwischen Fleischhauer- und Dr.-Julius-Leber-Straße bräuchte man hier dann nicht mehr, wodurch mehr Platz für Fußgänger entstehen würde. Natürlich wäre es auch wichtig, wenn das Fahrradparkhaus am Bahnhof gebaut werden würde. Dies hätte einen entscheidenden Vorteil: Es muss nicht viele Ziele im Umkreis von ein paar hundert Metern auf sich vereinen, sondern nur möglichst nah am Bahnhof gebaut werden.

V.i.S.d.P.:  Antje Jansen

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