Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 17. Mai 2011

Die Energieversorgung der Zukunft

Autorin: Antje Jansen

Die Linke

Alles war wieder gut: Tschernobyl war weit weg und lange her, unsere guten deutschen Atomkraftwerke waren schön sauber und stießen kein böses CO2 aus. Alles war also wieder gut bis – ja bis etwas passiert ist: Eigentlich gar nichts Ungewöhnliches – jedenfalls nicht in Japan. Erdbeben gibt es dort oft. Viele schwache, einige mittlere, wenige starke und selten sehr starke – Jahrhundertbeben eben. Und wenn einige tausend Kilometer unter uns die Erde bebt und oben drüber ist Land, dann heißt das Erdbeben und wenn oben drüber Wasser ist, dann heißt es Seebeben. Tsunami eben, wie der Japaner sagt. Wir haben auch Erdbeben: Europa bricht entlang des Rheingrabens auseinander. Dort hat man gern AKW gebaut – wegen des Kühlwassers. Und Tsunamis? Naja – vor der norwegischen Küste können unter Wasser steile Hänge abrutschen – die Flutwellen kommen bis an die Nordseeküste. Das letzte Mal ist gerade 8.000 Jahre her. Jetzt also nur noch Ökostrom? Was, wenn der aus alten Wasserkraftwerken kommt? Wer macht den Gewinn? Lohnt sich der echte, aber sehr teure Ökostrom? Kein Atomstrom dafür mehr CO2? Was können wir vor Ort tun, damit dauerhaft weniger ausgestoßen wird? Was bringen Stromsparen und energetische Sanierung? Monopole oder regionale Energieversorgung? Gehört diese zur Daseinsvorsorge? Was kann eine Stadt wie Lübeck, was jeder Einzelne tun? Wer mehr über dieses Thema erfahren will, der kommt am 18. Mai um 19 Uhr in die Hundestraße 14. Dort sprechen die energiepolitische Sprecherin der Linken im Landtag Ranka Prante und ich, die Fraktionsvorsitzende der Lübecker Bürgerschaftsfraktion.

V.i.S.d.P.:  Antje Jansen

 

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