Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 17. Mai 2011

Ja“ zur Johannes-Prassek-Schule

Autorin: A. Stadthaus-Panissié

Bürger für Lübeck

Die Gründung einer katholischen Privatschule in Lübeck und deren Betriebsaufnahme voraussichtlich im August wird von der Fraktion BfL begrüßt. Die Planungen für diese Einrichtung sind weit fortgeschritten, die Nachfrage ist zweifellos vorhanden. Jede Art von Störfeuer ist nunmehr unangebracht und schadet dem Standort Lübeck. Bereits im November 2008 hatten die BfL in der Bürgerschaft beantragt, von städtischer Seite Gespräche mit privaten Bildungsunternehmen und Interessengemeinschaften aufzunehmen, um die Einrichtung von Schulen in privater Trägerschaft – insbesondere im Bereich international ausgerichteter Bildungskompetenzen – zu planen. Leider konnten wir damals für unseren Antrag keine Mehrheit finden. Gemäß einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) besucht bundesweit bereits jeder neunte Gymnasiast eine private Schule. Privatschulen erleben derzeit einen nie dagewesenen Zulauf. Auch in der Bildungspolitik muss dem Elternwunsch Rechnung getragen werden. Die Entscheidung vieler Eltern für eine private Schule ist weniger eine Einkommens- als eine Bildungsfrage. Die Werteorientierung und Wertevermittlung an den Privatschulen lässt viele Eltern diese Schulform favorisieren. Gerade katholische Schulen genießen eine hohe Anerkennung, denn sie erzielen überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Entgegen dem Konformitätsdruck durch politische Einflüsse an den staatlichen Schulen können die Schüler nach Leistung und Einsatz zum Nutzen der gesamten Gesellschaft individuell gefördert werden. Die BfL wünschen der Johannes-Prassek-Schule gutes Gelingen.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

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