Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ausgabe vom 31. Mai 2011

Sessellandschaft ist vollendet

Fünfte Kunstbank am Brodtener Ufer aufgestellt • Form einer Uferschwalbe

Am vergangenen Dienstag weihten Bildhauer Guillermo Steinbrüggen und die kommissarische Leiterin des Bereichs Naturschutz, Dr. Ursula Kühn, die fünfte der künstlerisch gestalteten Sitzgelegenheiten am Höhenweg am Brodtener Ufer in der Nähe des Dorfes Brodten ein. Die künstlerisch gestaltete „Travemünder Sessellandschaft“ entstand nach einer Idee des Bereichs Naturschutz der Hansestadt Lübeck. Sie verbindet Naturerleben, außergewöhnliche Kunst und naturbezogene Erholung.

Vier der fünf vom Lübecker Bildhauer Steinbrüggen gestalteten Sitzobjekte sind bereits im September vergangenen Jahres aufgestellt worden und erfreuen sich bei Gästen und einheimischen Erholungssuchenden gleichermaßen hoher Beliebtheit. Die neue Bank hat die Form einer Uferschwalbe, die ja auch in der Realität eine häufige und typische Bewohnerin der Abbruchkanten des Brodtener Ufers ist. Der Künstler hat ihr den Namen „Ripa Ripa“ gegeben, ein Anklang an den wissenschaftlichen Namen der Uferschwalbe Riparia riparia. Die anderen vier Travemünder Sessel stellen einem Ostseehering, einen Feldhasen, eine Eule und einen Wolf dar und stehen am Höhenweg zwischen dem Golfplatz und der Hermannshöhe.

Die attraktiven Sitzgelegenheiten wurden so aufgestellt, dass die diesjährigen starken Abbrüche des Ufers die Standorte nicht gefährdet haben. Die Uferschwalbenbank wurde auf einem naturnahen Wiesenstück platziert. Sie ist von dem zurückverlegten Wanderweg gut erreichbar. Die Verschiebung des Wanderweges, die aufgrund der starken Abbrüche an mehreren Stellen erforderlich war, ist noch nicht überall abgeschlossen.

Der Lübecker Bildhauer mit spanischen Wurzeln freut sich,  dass die Travemünder Sessellandschaft nun komplett aufgestellt ist und dass seine künstlerischen Arbeiten den Lübeckern und Gästen der Stadt so gut gefallen. Finanziert wurde das Projekt von der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz in Lübeck und Umgebung (AGU).

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