Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 14. Juni 2011

Ernstfall am Linienbus geübt

Feuerwehrübung: Retten und Bergen von Personen

Mit schwerem Gerät rückte die Lübecker Feuerwehr in der vorigen Woche zu einer Brandschutzübung an. Auf dem Gelände des Stadtverkehrs wurde an einem Buswrack das Retten und Bergen von Personen geübt. Der „Übungsbus“ war vor einigen Wochen in Brand geraten und nicht mehr fahrtauglich.

Die Feuerwehrmänner übten den Bus anzuheben (für mögliche gefährdete, darunter liegende Personen), die Sicherheitsglasscheiben zu zerstören und ein Loch in die Buswand zu schneiden, um Passagiere zu retten. Das alles ging mit neuen Geräten wie dem Spreizer, der Rettungsschere, dem Hydraulik-Stemmer und dem „Glasmaster“.

Geübt wurde von den Männern der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Lübeck an mehreren Tagen. „Heute ist mein Löschzug von der Feuerwache 1, Wachabteilung 3, an der Reihe“, sagte Wachabteilungsleiter Torsten Glesner. Er war derjenige, der nach Durchtrennen der Buswand diese nach innen drückte und als erstes den Passagierraum betrat. Die Übung dauerte etwa zwei Stunden, im Anschluss an alle Übungen wurde das Gelenkbus endgültig verschrottet.          msn

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